Ilip
Nachfrage nach Verpackungen steigt

11.05.2020 Ilip deckt den stark gestiegenen Bedarf an Kunststoffverpackungen und gewährleistet gleichzeitig den angemessenen Schutz der Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter.

© Foto: Ilip
Der gesundheitliche Notstand des Coronavirus hat die Verbrauchergewohnheiten verändert. Ilip - ein Mitglied der Ilpa-Gruppe, einem europäischen Entwickler für thermogeformte Kunststoff- und Biokunststoff-Verpackungslösungen - sieht sich daher mit einem enormen Anstieg der Nachfrage nach Kunststoffverpackungen für Obst und Gemüse konfrontiert, insbesondere auf dem Exportmarkt. So konnte im März ein zweistelliges, exportgetriebenes Umsatzwachstum bei Obst- und Gemüseverpackungen verzeichnet werden.

"Das Bedürfnis nach mehr Schutz und Hygiene bei Lebensmitteln hat die Nachfrage nach Kunststoffverpackungen stark ansteigen lassen" - berichtete Roberto Zanichelli, Business Development & Marketing Director von Ilip - "außerdem ist angesichts der geringen Zeit, die für Einkäufe aufgrund von Wartezeiten außerhalb des Supermarktes zur Verfügung steht, und der Notwendigkeit, Prozesse innerhalb des Supermarktes zu beschleunigen, auch die Nachfrage nach vorverpackten Produkten gestiegen, die nach Ansicht des Verbrauchers eine längere Haltbarkeit haben als Massenprodukte. Der Verkauf von Behältern, Verpackungen und Zubehör für die Lieferung von Fertiggerichten nach Hause ist ebenfalls gestiegen" - fährt Herr Zanichelli fort - "wie auch die Optionen aus Polypropylen, zur Reaktivierung in der Mikrowelle, direkt im Behälter, mit einem aufklappbaren oder separaten Deckel oder einer heißsiegelfähigen Lösung, für eine größere Garantie des Verschlusses während des Transports".

Die Produktionssteigerung kann jedoch den Umsatzrückgang bei Einweggeschirr nicht ausgleichen, der nicht nur auf die Schließung von Schul- und Betriebskantinen, die kommerzielle Verpflegung und den Mangel an gesellschaftlichen Anlässen zurückzuführen ist, sondern auch auf das Vorziehen des Inkrafttretens der durch die europäische Richtlinie auferlegten Verkaufsbeschränkungen für Einweggeschirr aus Kunststoff im Juli 2021 durch den Markt.

Sicherheitsmaßnahmen

In jedem Fall ist es dem Unternehmen gelungen, die Nachfragespitzen zu bewältigen und gleichzeitig die Sicherheit seiner Mitarbeiter jederzeit angemessen zu schützen: Neben der sofortigen Ergreifung aller in den Regierungsverordnungen vorgesehenen Anti-Covid-Maßnahmen organisierte die ILPA-Gruppe auch eine intelligente Arbeitsweise, indem sie die physische Präsenz des Personals reduzierte und sicherstellte, dass allen Bedienern persönliche Schutzausrüstungen und zwischenmenschliche Distanz in den verschiedenen Abteilungen garantiert wurden. Um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten, hat Ilip darüber hinaus Richtlinien für die medizinische Notfallversorgung festgelegt.

Trotz der Schwierigkeiten der damaligen Zeit und der Kunststoffverpackungsindustrie investiert Ilip weiterhin in neue Produktionstechnologien und verfolgt die Fertigstellung seines automatischen Lagers. Mit einer Kapazität von 60.000 Palettenplätzen wird die Struktur durch ein innovatives System zur Brandbekämpfung mit Sauerstoffverarmung geschützt, was die Produkte und die Umwelt schützen wird. Da es neben der Produktionsanlage steht, wird der Transfer von Produkten in externe Lager beendet und damit auch die Nachhaltigkeit des Unternehmens verbessert.

Spende an Universitätskrankenhaus Modena

Die Ilpa-Gruppe hat durch eine Spende an das Universitätskrankenhaus Modena und durch die Lieferung von Lebensmittelbehältern, die von Freiwilligen für die Zubereitung und Auslieferung von Mahlzeiten verwendet werden, an das Rote Kreuz von Bergamo konkrete Beweise für ihre Unterstützung aller im Gesundheitswesen Tätigen erbracht, die sich aus erster Hand für den Kampf gegen das Coronavirus einsetzen.

"Einweggeschirr aus Kunststoff und Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff zum Schutz der Lebensmittel und der Verbraucher erweisen sich in der gegenwärtigen gesundheitlichen Notlage als unerlässlich" - so Zanichelli abschließend - "daher hoffen wir, dass sie von der nationalen und europäischen Politik in Bezug auf die Kunststoffsteuer und die Richtlinie über Einwegkunststoff in Bezug auf die ökologische, aber auch die soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit größere Wertschätzung erfahren werden".
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