BST Eltromat
Die Barthel Gruppe verwendet Tube Scan

23.01.2020 2013 nahm die Barthel Gruppe als erste Etikettendruckerei ein digitales Stroboskop Tube Scan Digital Strobe von Nyquist Systems für die Bahnbeobachtung in Betrieb. Seither ist Barthel jeden Entwicklungsschritt der Tube Scan-Systeme mitgegangen. Inzwischen sind bei ihr in Druck und Konfektionierung mehrere Maschinen mit diesen Systemen für die 100%-Inspektion ausgestattet. Nyquist Systems gehört seit Anfang 2019 zum Unternehmensverbund BST Group. Die Gruppe ist weltweit für den Vertrieb und Service des Tube Scan-Portfolios zuständig.

 2013 nahm die Barthel Gruppe in ihrem Stammwerk in Essen die weltweit ersten Tube Scan-Systeme für die Bahnbeobachtung in Betrieb.
© Foto: BST Eltromat
2013 nahm die Barthel Gruppe in ihrem Stammwerk in Essen die weltweit ersten Tube Scan-Systeme für die Bahnbeobachtung in Betrieb.
Ein- bis zwölffarbige Etiketten, Premium-Etiketten, mehrlagige Etiketten, Weinetiketten, Wickeletiketten, (Wieder-)Verschlussetiketten und Blanko-Etiketten – die Barthel Gruppe ist mit ihren insgesamt sechs Unternehmen ausgesprochen breit aufgestellt und in vielen Märkten zuhause. Schwerpunkte bilden die Branchen Lebensmittel, Wein & Spirituosen, Home Care, Kosmetik, Pharma sowie Chemie & Automotive.

Die Barthel GmbH setzt im Finishing seit 2003 100%-Kontrollsysteme ein. Die erste Lösung war ein herkömmliches Kamerasystem. In den folgenden Jahren bestückte die Etikettendruckerei ihren stets modernen Maschinenpark sukzessive mit Zeilenkameras für die 100%-Kontrolle. Mit dem von Nyquist Systems neu vorgestellten Tube Scan Digital Strobe mit attraktivem Preis-Leistungsverhältnis zeichnete sich 2013 eine Alternative zu diesen Kameras ab.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

In den folgenden Jahren ließ die schnell wachsende Barthel Gruppe in ihren Druckmaschinen sukzessive weitere Tube Scan-Systeme installieren. Dabei handelte es sich zunehmend um höherwertige Geräte, die in der Lage waren, druckrelevante Fehler zu erkennen.

Im Laufe der Jahre verlagerte sich der Fokus von der Erkennung der wichtigsten Fehler in den bereits produzierten Etikettenrollen hin zur vorbeugenden Vermeidung von Fehlern im Druck, die zu Makulatur führen würden. Das ermöglichte vor allem die stetig höhere Auflösung der Matrixkameras der Systeme. Mit ihrer hohen Auflösung von 4k haben neueste Flächenkameras in Sachen Qualität der 100%-Bildwiedergabe mit Zeilenkameras weitgehend aufgeschlossen. So sind heute für das gesamte Tube Scan-Portfolio vergleichsweise kostengünstige 9-Megapixel-Flächenkameras „Made in Germany“ verfügbar. Sie erreichen im Etikettendruck mit Bahnbreiten von 330 mm bis 430 mm Auflösungen von 83 µm bzw. 100 µm und bei speziellen Anwendungen sogar Auflösungen bis 55 µm. Aber auch die Funktionalität der Software, die Möglichkeiten der Echtzeit-Visualisierung sowie das Inspektions- und Messverfahren einschließlich der Beleuchtungsoptionen hat Nyquist Systems kontinuierlich erweitert.

Doppelte Absicherung

Inzwischen ist knapp die Hälfte der 35 Druckmaschinen der Barthel Gruppe mit Tube Scan-Systemen ausgestattet. Darüber hinaus sind diese Systeme in der Konfektionierung in mehreren Maschinen für die Endkontrolle im Einsatz. In weiten Bereichen des Produktionsprozesses des Unternehmens wird die Qualität heute also in zwei Schritten kontrolliert. Die doppelte Absicherung garantiert hier eine kompromisslose Null-Fehler-Produktion. Kostspielige Reklamationen werden ausgeschlossen.

Derzeit denkt Barthel darüber nach, alle Druckmaschinen mit 100%-Inspektion auszustatten – im nächsten Schritt die neun Digitaldruckmaschinen, die vor allem kleinere Auflagen und individualisierte Etiketten produzieren. Die Drucker sollen sich selbst kontrollieren und Dokumentationen der Qualität aus den Systemen abrufen können. Immer wieder gebe es Aha-Effekte, wenn Maschinenführer mit ihnen Fehler aufdecken, die sie ohne die Systeme nicht gesehen hätten.

Stimmen die Passer? Werden die Texte und Barcodes korrekt gedruckt? Sind Flecken auf den Etiketten? Stimmen die Abstände zwischen den Etiketten und stehen diese korrekt mittig? Die Tube Scan-Systeme bieten der Barthel Gruppe in der 100%-Inspektion vielfältige Möglichkeiten.

PDF-Abgleich

In Kürze wird die Unternehmensgruppe die Arbeit ihrer Drucker mit dem neuen PDF-Abgleich direkt in den Druckmaschinen weiter erleichtern und die Rüstzeiten weiter verkürzen können. Mit dieser neuen Funktion stellen die Maschinenbediener schon vor Druckbeginn sicher, dass ihre Maschinen auf Anhieb einwandfreie Qualität produzieren. Zudem wird die Barthel Gruppe noch in 2019 erstmals eine digitale Textkontrolle in einer Maschine in Betrieb nehmen und diese später eventuell auch in andere Maschinen integrieren. Eine weitere Option ist die Verbindung von Tube Scan-Systemen in Druck- und Finishing-Maschinen. Fließen Informationen aus dem Druck direkt in das Finishing, können die Makulatur weiter minimiert und die produzierte Qualität eindeutig dokumentiert werden.

Über die digitalen Stroboskope hinaus setzt die Barthel Gruppe weitere Systeme von BST Eltromat ein.
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