Bobst
Power Register wird 20 Jahre alt

23.09.2020 Vor 20 Jahren brachte Bobst sein Power Register-System auf den Verpackungsmarkt. Damals eine Branchenneuheit, zeichnet sich das „kontaktlose“ Bogen-Registersystem nach wie vor durch einzigartige Leistungsmerkmale aus.

Das Power Register verkürzt die Rüstzeiten und vermeidet Stopps im Anlegerbereich, womit es Kunden eine deutlich höhere Produktivität und Durchsatzleistung ermöglicht.
© Foto: Bobst
Das Power Register verkürzt die Rüstzeiten und vermeidet Stopps im Anlegerbereich, womit es Kunden eine deutlich höhere Produktivität und Durchsatzleistung ermöglicht.

Das System wurde entwickelt, um bedruckte Bogen vor dem Stanzen präzise zu positionieren. Seinerzeit war es Bestandteil der Sprintera 106 PER, die mit dem besten Druck-Stanz-Register aufwartete und damit höchste Produktqualität lieferte.

Seine elementaren Funktionen wie die seitliche Stapelkorrektur, die Seiten- und Längskorrektur der zu verarbeiteten Bogen für das Register, die Erfassung von Doppelbogen und die automatische Synchronisierung der Bogenzufuhr wurden in den letzten zwei Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt. Zudem wurden sukzessive neue Techniken in das Power Register-System integriert.

Bodo Junge, Product Marketing Director Folding Carton bei Bobst: „Wir sind seit jeher bestrebt, unsere Kunden zu unterstützen, höchste Produktivität und Effizienz zu erreichen sowie ihren Abfall zu reduzieren. Mit dem Power Register hat Bobst vor 20 Jahren eine Vorreiterrolle übernommen. Dank unseres Engagements ist es bis heute eine einzigartige Technik geblieben, die unseren Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil an die Hand gibt.“

2012 kam das Power Register II auf den Markt. Es war noch leichter einstellbar und konnte zudem eine größere Vielfalt verschiedener Bedruckstoffe wie transparente, schwarze, metallisierte und lackierte Materialien verarbeiten. Darüber hinaus erlaubte es eine höhere Flexibilität bei den Auftragslayouts. Bogen konnten jetzt anhand der Bogenkanten, anhand von spezieller Marken, die vorne oder an den Bogenseiten mitgedruckt wurden, und anhand der Druckbilder ausgerichtet werden.

Die innovative Funktion zum Lesen der Drucke von unten erlaubte es Maschinenführern, kaschierte Mikrowellpappe mit höchster Qualität und Präzision zu verarbeiten. Das Rillen von Bogen auf der Rückseite wiederum verbesserte nicht nur die Qualität der Zuschnitte, sondern leistete auch wichtige Vorarbeit für das nachfolgende Falten und Kleben, so dass es die Prozesseffizienz erhöhte.

Im Jahr 2016 präsentierte Bobst auf einer Flachbettstanze Mastercut 106 PER die dritte Power Register-Generation. Mit ihrem noch höheren Automatisierungsgrad und der Möglichkeit, alle Materialien bei voller Geschwindigkeit perfekt zu verarbeiten, erlaubt sie der Branche herausragende Präzision und Leistung. Die neueste Version wartet mit einem um 65 % größeren Korrekturbereich an der Vorderkante der Bogen auf und verringert damit Maschinenstopps um 80 % –ohne jeglichen Kontakt zu den Bogenkanten.

Alle Power Register-Systeme sind heute mit einer Selbstlernfunktion ausgestattet, die ihre Kameras automatisch anhand der bedruckten Bogen kalibriert und damit menschliche Fehler ausschließt sowie ein schnelleres Einrichten ermöglicht. Gleichzeitig wird den Maschinenführern das Umrüsten erleichtert. Wie schon sein Vorgänger verfügt das Power Register über eine optionale Funktion für das Lesen der Drucke von unten, was für das Stanzen kaschierter Bogen unerlässlich ist.

Das Power Register ist für verschiedene Flachbettstanzen von Bobst erhältlich, darunter die Mastercut 106/145 PER, die Expertcut 106/145 PER und die Visioncut 106 PE/145 PER sowie für die Prägefoliendruckmaschine Masterfoil 106 PR.

Bodo Junge: „Das Power Register bietet unseren Kunden in aller Welt einen handfesten Mehrwert. Es zählt zu den wegweisenden Innovationen aus dem Hause Bobst und setzt in der Branche nach wie vor Maßstäbe. Das durchdachte und intelligente System ermöglicht Maschinenführern eine früher nicht gekannte Qualität und Präzision auf höchstem Leistungsniveau.“

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