Flexicon AG präsentiert neues HQ-Hybrid-Verfahren

13.12.2013

Die Tage schlecht bedruckter Umverpackungen sind gezählt: Die Flexicon AG, international führender Dienstleister für die Druckvorstufe von Konsumentenverpackungen, hat jetzt ein neues Verfahren entwickelt, das im Flexodruck erstmals Ergebnisse wie im Tiefdruck erreicht.
Vollflächiges Schwarz und anspruchsvolle Motive mit vielen Zwischentönen zwischen Hell und Dunkel sind seit jeher die größten Herausforderungen für die Flexodrucker. Gleichzeitig ruft der Markt nach einer höheren Druckqualität für die Umverpackung: Denn bei steigenden Marktanteilen der Discounter wird immer weniger Ware ausgepackt, die Umverpackung muss immer öfter beim Verkaufen helfen.

Das von Flint entwickelte NExT-Verfahren der Plattenbelichtung für flache Rasterpunktköpfe sowie eine HD-Auflösung der Motive waren für die Experten der Abteilung Service & Innovation bei Flexicon willkommene Grundbausteine für eigene Weiterentwicklungen: Zum einen begab man sich an die Entwicklung weitere neuer HD-Oberflächenraster, um die Druckergebnisse hochkomplexer Motive deutlich verbessern zu können. Der zweite logische Schritt war die Entscheidung für das Hybrid-Verfahren. „Dabei nutzen wir aus beiden Welten das Beste“, fasst S&I-Chef Bernd Sanning (38) die Effekte zusammen.

Und das passiert so: Vor der Farbseparation und wissend um die technischen Gegebenheiten des Druckers wird entschieden, ob runde, flache oder beide Rasterpunktformen zum Einsatz kommen müssen. Das Hybrid-Verfahren überzeugt mit unterschiedlichen Punktgeometrien, macht so einerseits satte Vollflächen ebenso möglich wie spitze Lichter, also feinabgestufte Motivbereiche.

Das neue HighQuality Hybrid-Verfahren von Flexicon bringt damit nicht nur die Druckmotive der Markenartikler zum Leuchten, sondern auch die Augen der Flexodrucker: Ein ruhigerer Plattenlauf erlaubt höhere Druckgeschwindigkeiten. Selbst tiefes Schwarz kann in einem Durchgang gedruckt werden. Und: Durch den wesentlich höheren Farbübertrag bei geringerem Pigmentanteil verringern sich die Farbkosten deutlich.

www.flexicon.de

BU: S&I-Chef Bernd Sanning (38)

Foto: Flexicon
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