Heidelberg
Innovation Week feiert Weltpremieren

02.11.2020 Mehrere tausend Registrierungen aus über 100 Ländern, mehrere hundert vereinbarte Einzelgespräche mit Entscheidern und rund 100.000fach geklickte Videos – das ist die Bilanz von fünf Tagen Innovation Week der Heidelberger Druckmaschinen AG.

Bei der Veranstaltung wurde als Weltpremiere die neue Hochleistungsstanze Mastermatrix 106 CSB präsentiert, die mit einer Produktionsgeschwindigkeit von 9.000 Bogen in der Stunde für Höchstleistungen in der Weiterverarbeitung steht.
© Foto: Heidelberg
Bei der Veranstaltung wurde als Weltpremiere die neue Hochleistungsstanze Mastermatrix 106 CSB präsentiert, die mit einer Produktionsgeschwindigkeit von 9.000 Bogen in der Stunde für Höchstleistungen in der Weiterverarbeitung steht.

Bei dem gerade zu Ende gegangenen fünftägigen und in dieser Form in der Branche bisher einmaligem Online Event drehte sich unter dem Motto „Unfold your potential“ alles um die Wissensvermittlung auf die drängenden Fragen der Branche. Mit Produktpräsentationen ihrer aktuellen Highlights, Innovation-Talks und persönlichen Gesprächen per Video-Chat vermittelte Heidelberg einen umfassenden Überblick ihres Angebots in den Segmenten Commercial, Label und Packaging.

Bei der Veranstaltung erlebten die Besucher als Weltpremiere die neue Hochleistungsstanze Mastermatrix 106 CSB, die mit einer Produktionsgeschwindigkeit von 9.000 Bogen in der Stunde für Höchstleistungen in der Weiterverarbeitung steht. Die Maschine ist mit vielen Merkmalen für Geschwindigkeit in Produktion und Einrichten ausgestattet: Beispielsweise wird die Einrichtezeit durch eine neue Schnellspannung für die Stanzplatte verkürzt, ohne die Werkzeugkompatibilität zu existierenden Platten zu beeinflussen.

Autonome Produktion wird real

Ebenfalls als Weltpremiere präsentierte Heidelberg die völlig autonome Produktion. Das digitale Planungssystem Prinect Scheduler plant die eingehenden Daten in einer optimalen Reihenfolge nach Kriterien wie Papier, Farbbelegung und Falzschema. Die Belichtung der Druckplatten erfolgt vollautomatisch über die Suprasetter Produktionslinie in der richtigen Reihenfolge. Direkt vom Prinect Scheduler werden die Aufträge automatisch in den Auftragsspeicher der Druckmaschine geladen. Dies inklusive der Information zum dazugehörigen Plattenspeicher. Mit Plate to Unit, der neuen vollautomatischen Druckplattenlogistik an der Druckmaschine, erfolgt die Bereitstellung der Druckplatten und deren Entsorgung komplett automatisiert.

„Das Feedback, das uns bis jetzt von Teilnehmern und unseren Partnern erreicht, ist wirklich überwältigend“, schwärmt Ludwig Allgoewer, Leiter Globaler Vertrieb und Marketing bei Heidelberg. „Die Teilnehmer loben das Format und die präsentierten Inhalte.“ Besonders die Verbindung von kurzen, professionell erstellten Videos bzw. Innovation-Talks mit der Möglichkeit zu anschließenden in Livechats, in denen die zuvor präsentierten Inhalte mit insgesamt rund 300 weltweit zur Verfügung stehenden Heidelberg Experten vertieft werden konnten, stieß bei den Teilnehmern auf große Zustimmung. „Dadurch konnte Heidelberg qualifizierte Kundenkontakte in der Größenordnung in etwa vergleichbar einer internationalen Messe generieren“, so Allgoewer weiter. „Wir sind zuversichtlich, aus den zahlreichen Kundengesprächen in naher Zukunft auch Geschäftsabschlüsse generieren zu können.“ 

End-to-End Produktion im Fokus

Im Fokus aller Präsentationen stand dabei die Optimierung des Gesamtprozesses im Offset- und Digitaldruck bis hin zur end-to-end Produktion. Die Basis bildet die  weiterentwickelten Push to Stop Technologie mit all ihren Facetten, wie der automatischen Optimierung der Auftragsreihenfolge bzw. des navigierten Druckens, begleitet von der Bedienerfreundlichkeit für den Operator aufgrund leicht verständlicher Benutzeroberflächen, was in Kombination mit der „eingebauten Intelligenz“, einen hochproduktiven Betrieb mit weniger Personal und weniger Fachkräften ermöglicht. Ergänzende Informationen lieferte Heidelberg zu Angeboten in den Bereichen des Prinect Workflow, Verbrauchsmaterialien und dem Vertragsgeschäft. Nicht die Präsentation einzelner Produktfunktionen stand dabei im Vordergrund, sondern die Antworten auf die drängendsten Kundenanforderungen in den jeweiligen Marktsegmenten.

„Es geht nicht mehr rein um die höchste Druckgeschwindigkeit, sondern um den effizientesten Gesamtprozess. Produktivitätssteigerung ist das größte Ertragspotenzial für industrielle Druckereien. Digitalisierung ist der Schlüssel dazu: Und genau das haben wir auf der Innovation Week gezeigt“, so Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender bei Heidelberg. „Die Resonanz auf unsere Innovation Week unterstreicht, wie man auch inmitten einer globalen Pandemie mit digitalen Formaten, erfolgreich Kunden ansprechen und für Innovationen begeistern kann.“

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