Fachpack 2018
Balluff: Lösungen für die Füllstandserfassung

20.07.2018 Ein wichtiger Themenschwerpunkt sind Lösungen für die Füllstanderfassung. Gezeigt wird anhand von Beispielen, wie Grenzstände präzise erfasst und Füllstände kontinuierlich überwacht werden können und dies in direktem oder indirektem Medienkontakt.

Klebesensor.
© Foto: Balluff
Klebesensor.

Neu im Portfolio sind geführte Radarsensoren im Edelstahlgehäuse der Schutzart IP66/IP68 für die wartungsfreie Füllstandmessung von Flüssigkeiten und Feststoffen sowie zur Trennschichtmessung. Die geführten Radarimpulse entlang der Sonde gewährleisten eine präzise und stabile Messung mit einer absoluten Reproduzierbarkeit von ± 1mm und einer maximalen Linearitätsabweichung von ± 2mm. Balluff bietet hygienegerechte Ausführungen für Pharma- und Lebensmittelanwendungen. Die Atex-zertifizierten Sensoren lassen sich auch in explosionsgefährdeten Bereichen einsetzen, die typischerweise in Raffinerien und bei chemischen Prozessen vorkommen.

Ein Novum am Markt ist wohl ein selbstklebender kapazitiven Sensorkopf in der Schutzart IP 64 für die berührungslose, kontinuierliche Füllstanderfassung an nicht leitfähigen Behälter- oder Rohraußenwänden aus Glas, Kunststoff oder Keramik. Der flexible Sensorkopf mit einem maximalen Erfassungsbereich von bis zu 850 mm Länge lässt sich individuell vor Ort auf eine gewünschte Länge zuschneiden und mittels integrierter Klebefläche ohne zusätzliches Zubehör leicht an Behälterwände anbringen.

 

Lösungen für die smarte Fabrik

Wie moderne Produktionskonzepte und Industrie-4.0-Lösungen in vielerlei Hinsicht von intelligenten Sensoren profitieren können, zeigt Balluff anhand von zwei neuen Optosensoren. Diese Multitalente vereinen verschiedene Messprinzipien in einem Gerät und liefern neben dem Schaltsignal über IO-Link auch Informationen zum Sensorstatus und zu den aktuellen Umgebungsbedingungen. Da sich die Betriebsmodi der Sensoren über IO-Link auch im laufenden Betrieb ändern lassen, können ganz unterschiedliche Objekte unter wechselnden Betriebsbedingungen detektiert werden. Die Produktion wird dadurch flexibel und passt sich schnell an unterschiedliche Erfordernisse an.

Passend dazu kann sich der Besucher auf der Messe auch umfassend über den Kommunikationsstandard IO-Link informieren, der als Enabling-Technologie für Industrie 4.0 gilt. Vorgestellt wird unter anderem eine neue Familie an Netzwerk-Modulen in IP69 für die extremen Bedingungen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Zu sehen sind E/A-Module mit 8 IO-Link-Ports und IO-Link-E/A-Hubs mit Erweiterungs-Port. Die korrosions- und reinigungsmittelresistenten Module aus Edelstahl bieten ein leicht zu reinigendes Washdown-Design und sind Ecolab-zertifiziert. Damit gewährleisten sie eine sichere und fehlerfreie Signalübertragung auch in anspruchsvollen Umgebungen mit hohen Auflagen.

 

Neue Kameras im Portfolio

Bildverarbeitungslösungen von Balluff erfüllen vielfältige Aufgaben in der Verpackungsindustrie. Jetzt hat das Smart Vision Solutions Programm Zuwachs bekommen, nämlich 16 kompakte Industrial Cameras (BVS CA). Sie sind die ideale Lösung, wenn Objekte aus mehreren Blickrichtungen gleichzeitig zu prüfen sind. Sie sind als GigE-Vision- und USB3-Vision-Varianten erhältlich und werden in Kombination mit einem externen Industrial Controller betrieben. Die Analyse erfolgt über das bewährte BVS-Cockpit-Bedienkonzept. Ergebnisdaten werden, wie man es schon von anderen Balluff Vision-Lösungen kennt - über gängige Prozessschnittstellen TCP/IP, TCP UDP, Profinet an übergeordnete Produktionssysteme weitergegeben. Die vom Prozessnetzwerk getrennte Berichts- und Bildarchivierung ist auch hier wieder selbstverständliche Anwenderoption.

 

Balluff auf der Fachpack: Halle 4A, Stand 429

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