Windmöller & Hölscher
70 Prozent weniger Umrüstzeit mit dem neuen Control Wizard

10.02.2020 Der Control Wizard (DCW) ist ein von dem Maschinenbauer Windmöller & Hölscher entwickeltes neues Automationsmodul für die Gießfolienanlage Filmex II. Mit dem DCW sind Breiten- und Dickenänderungen in kürzester Zeit während der Produktion möglich. Der Prozess ist voll automatisiert. Eine manuelle Einstellung der Düsen ist nicht mehr notwendig. Das Ergebnis: Sowohl die Umrüstzeit als auch der Ausschuss werden um bis zu 70 Prozent reduziert.

Der Die Control Wizard ermöglicht einen vollautomatischen Wechsel der Breite und Dicke der Folie während der Produktion auf der Filmex II.
© Foto: Windmöller & Hölscher
Der Die Control Wizard ermöglicht einen vollautomatischen Wechsel der Breite und Dicke der Folie während der Produktion auf der Filmex II.
Bei den heute üblichen kleineren Auftragsgrößen stellen schnelle Auftragswechsel und eine große Varietät in den geforderten Folieneigenschaften eine Herausforderung für die Produktivität einer Gießfolienanlage dar. „Bislang mussten die Düsen bei Produktionsbzw. Auftragswechseln manuell verstellt werden. Das nimmt viel Zeit in Anspruch, bis das gewünschte Profil der Folie erreicht ist“, so Torben Fischer, Leiter Funktionsbereich Flachfolie bei W&H. „Dabei wird viel Ausschuss erzeugt. Die Geschwindigkeit des Formatwechsels hängt am Ende wesentlich von der Erfahrung der Maschinenbediener ab.“

Mit dem Control Wizard (DCW) präsentiert Windmöller & Hölscher eine neue Lösung speziell für die Filmex II Gießfolienanlage, mit der die Düsenverstellung erstmals vollautomatisch geregelt wird. Folienbreiten- und Foliendickenänderungen können so in kürzester Zeit vorgenommen werden, ohne dass es einer manuellen Umstellung durch einen Bediener bedarf. „Mit der Vollautomation des Control Wizards machen wir eine wiederholbare und gleichbleibende Folienqualität möglich. Wir erreichen schneller das gewünschte Folienprofil. Insgesamt erhöhen wir damit die Flexibilität und Effizienz unserer Maschinen enorm und steigern gleichzeitig die Bedienerfreundlichkeit“, resümiert Fischer.
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