Roteg
25-jähriges Bestehen

09.11.2018 Als Dr. Thomas Graefenstein im Jahr 1993 das Ingenieursbüro Roteg gründete, war alles noch kleiner und enger. Heute hat das Dortmunder Unternehmen über 50 Mitarbeiter und einen Namen in der Automationsbranche. Ein Rückblick auf 25 Jahre Firmengeschichte, die auch durch eine Ehrenurkunde der IHK Dortmund unterstrichen wurde.

Ralf Bollenberg (links) von der IHK Dortmund übergibt die Urkunde an Dr. Thomas Graefenstein
© Foto: Roteg
Ralf Bollenberg (links) von der IHK Dortmund übergibt die Urkunde an Dr. Thomas Graefenstein

Er ist schnell, greift den Karton, dreht ihn auf seinem Weg zur Palette und stellt ihn schließlich sicher und zielgenau ab: Der Paro ist in der Fertigungshalle der Firma Roteg mit verschiedenen Greifern in Aktion zu sehen. Als der Vorstand der Roteg AG Dr. Thomas Graefenstein das Unternehmen 1993 gegründet hat, gab es diese eigene Halle noch nicht.

Drei Jahre nach der Gründung wurde der erste Paro gebaut. Von da an hieß es: Optimierung unter Realbedingungen. So konnte die Firma 2002 den deutschlandweiten Vertrieb ausweiten und den Paro auch über NRWs Grenzen hinaus liefern. Schließlich folgte der Bezug der ersten Produktionshalle im Technologiezentrum Dortmund.

15 Jahre nach der Gründung verkaufte roTeg die 100. Paro Roboteranlage. Damit war auch der Grund für eine Expansion gegeben. Also startete 2010 der Bau eines neuen Produktionsgeländes: Der neue Standort an der Brennaborstraße in Dortmund konnte 2012 bezogen werden.

Außerdem ist das Unternehmen mittlerweile international tätig. Insgesamt 250 Roboteranlagen sind bis 2016 verkauft, 2018 sind es schon über 300 in Europa sowie Nordamerika, Russland und China. Die Auftragslage ist auch weiterhin gut, immer neue Innovationen kommen auf den Markt: Multifunktionsgreifer, Hub-Verfahrwagen, Exzentergreifer – die Liste geht lange weiter.

Um allen Kundenwünschen gerecht zu werden, expandiert Roteg deswegen zum 25-jährigen Bestehen erneut. Die Produktionsfläche wird sich verdoppeln. Mehr Arbeitsplätze werden geschaffen, mehr Kunden noch schneller beliefert. Damit soll auch in Zukunft der Paro Einzug in die Produktionshallen von Unternehmen erhalten – vor allem in Deutschland, aber auch weltweit.

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