Murrelektronik
Dezentrale Automatisierungslösungen

24.02.2020 Die Installationskonzepte von Murrelektronik verbinden alle Sensoren und Aktoren in Maschinen oder Anlagen in wirtschaftlicher Art und Weise mit einer Steuerung oder manchmal sogar bis in eine Cloud.

Wie beispielsweise der Software-Ingenieur von den Installationskonzepten von Murrelektronik profitiert.
© Foto: Murrelektronik
Wie beispielsweise der Software-Ingenieur von den Installationskonzepten von Murrelektronik profitiert.
Die Hersteller von Maschinen und Anlagen sollen ebenso von der Wahl des Installationskonzeptes profitieren wie auch die späteren Betreiber. Der Fokus liegt auf niedrigen „Total Cost of Ownership“ und einem „Life-Cyle“, der für alle Beteiligten gewinnbringend ist.

Wie profitieren Hersteller?
  • Standardisierung und Vereinfachung von Planungs- und Programmierungsabläufen
  • erhebliche Vereinfachung der Verdrahtung
  • Reduzierung des Raumbedarfs im Schaltschrank
  • einfache Montage (Plug & Play)
  • hohe Modularisierungsmöglichkeiten in der Applikation
  • geringe Varianz der benötigten Komponenten
  • kürzere Inbetriebnahmezeiten
  • Maschinen können schneller ausgeliefert werden
  • Safety integrated – Sicherheitsaspekte sind Bestandteil des Konzeptes
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch attraktive Gesamtpakete

Wie profitieren Maschinen- und Anlagenbetreiber?
  • Fehler finden statt suchen durch kanalgranulare und vielfältige Diagnosemöglichkeiten
  • einfacher und vorausschauender Austausch von Komponenten im Sinne von Predictive Maintenance
  • geringe Stillstandzeiten, hohe Maschinenverfügbarkeit, maximaler Output
  • Digitalisierung von Prozessen und Routinen

Installationskonzepte gibt es nicht von der Stange. Dazu ist die Vielfalt der Anwendungen und der Anforderungen ist groß. Nur drei Beispiele: In manchen Maschinen gibt es viele IO-Punkte auf kompaktem Raum, in anderen verteilen sich diese großflächig. Manche Anlagen befinden sich in einem geschützten Umfeld, in anderen sind die Komponenten rauen industriellen Einwirkungen ausgesetzt. In manchen Maschinen besteht die Notwendigkeit, die Energieversorgung aus dem Schaltschank zu realisieren, in anderen kann diese mit IP67-Geräten direkt an die Verbraucher ins industrielle Feld verlagert werden.

Wie der Software-Ingenieur profitiert

Die Einführung einer zukunftsweisenden und auf ein maximal vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis bedachtes Installationskonzept bringt Unternehmen in ihrer Gesamtheit Vorteile. Wichtig ist aber auch die Erkenntnis, dass alle an der Erstellung eines neuen Konzeptes beteiligten Abteilungen und Personen einen Benefit erlangen.

Der Software-Ingeneur profitiert – je nach umgesetzter Lösung – beispielsweise wie folgt:

  • Konfigurationen können beliebig auf weitere Maschinen übertragen werden (Copy & Paste)
  • die Softwarekonfiguration kann unabhängig vom Hardwareaufbau durchgeführt werden
  • Sensoren müssen nicht aufwendig parametriert werden, stattdessen wird die Gerätedatei direkt eingelesen
  • Topologieerkennung und detailgenaue Diagnose für die einfache Fehlersuche und Behebung
  • Etablierung von Baukastensystemen in der Steuerungssoftware für übersichtliches Optionenmanagement
  • reduzierter Programmaufwand durch den Entfall von separaten Sicherheitskreisen
  • industrielle Standards wie OPC-UA und IO-Link sind die Schnittstelle von der Cloud bis in die IO-Ebene

Die Bildung von mechatronischen Einheiten

Die Modularisierung von Maschinen und Anlagen gilt als Geschäftsmodell der Zukunft: Standardisierte mechatronische Einheiten werden flexibel und bedarfsorientiert zusammengefügt. Mit MVK Fusion hat Murrelektronik ein Feldbusprodukt entwickelt, das genau diesen Gedanken der Modularisierung auf einfache Art und Weise realisiert.
Das Profinet/Profisafe-Modul vereint drei elementare Funktionen der Installationstechnik in einem einzigen Kompaktmodul:

  • digitale Standard-Sensorik und -Aktorik,
  • digitale sicherheitsgerichtete Sensorik und Aktorik bis PLe,
  • IO-Link.

Diese Kombination ist beeindruckend innovativ. Mit MVK Fusion werden weniger Feldbusmodule pro modularer Einheit benötigt, im besten Fall nur eines. Das bietet attraktive Chancen für eine Vielzahl von Automatisierungsapplikationen und freut den Einkäufer.

MVK Fusion mit Push-Pull-Anschlusstechnik

Das Feldbusmodul MVK Fusion wird mittels Push-Pull-Anschlusstechnik angeschlossen. Das ermöglicht die schnelle Montage der Feldbus- und Powerstecker mit gerade einmal einem „Klick“. Warum entscheidet sich die deutsche Leitindustrie Automotive in ihren Freigabespezifikationen für Push-Pull – und kann das auch für den Maschinen- und Anlagenbauer in anderen Segmenten die richtige Wahl sein?

Das schnelle Push-Pull-Anschlussverfahren hat seinen Ursprung in den Ideenschmieden der Automobilisten. Gerade deshalb es ist auch für viele anderen Branchen und Anwendungen ebenfalls eine sehr attraktive Lösung. Der große Vorteil der Push-Pull-Stecker besteht darin, dass sie sich mit wenigen Handgriffen und in kurzer Zeit selbst konfektionieren und anschließen lassen.

Wenn man die exakten Leitungslängen erst beim Aufbau der Maschinenkomponenten ermitteln kann, spielen die selbstkonfektionierbaren Push-Pull-Stecker ihre ganze Stärke aus! In Kombination mit Kabeln, die es bei Murrelektronik als Meterware auf Trommeln gibt, können auf den Zentimeter akkurat zugeschnittene Verbindungsleitung vor Ort „produziert“ werden. Eine schnelle und flexible Lösung, die MVK Fusion mit Push-Pull-Anschlusstechnik zu einer Option für professionelles Arbeiten beim Aufbau von Anlagen und Maschinen macht. Ein gutes Beispiel: ein Anlagenaufbau in einer großdimensionierten Logistikeinheit.
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