Minebea Intec
Röntgeninspektionssysteme für flexible Produktgestaltung

21.03.2019 Mit dem Sideshooter Dymond D und einer Neuauflage des Dymond S modernisiert Minebea Intec ab sofort sein Portfolio im Bereich horizontaler Röntgeninspektion. Der Anbieter von Wäge- und Inspektionslösungen will damit seinen Kunden u.a. auch die Entscheidung über Verpackungsmaterialien vereinfachen.

Die vollständige Überarbeitung der Konstruktion des von Dymond D bietet eine Vielzahl Vorteile - vom geringeren Platzbedarf über einen verbesserten mechanischen Aufbau bis hin zum Hygienic Design
© Foto: Minebea Intec
Die vollständige Überarbeitung der Konstruktion des von Dymond D bietet eine Vielzahl Vorteile - vom geringeren Platzbedarf über einen verbesserten mechanischen Aufbau bis hin zum Hygienic Design

Für eine kompromisslose Qualitätssicherung ist der Einsatz eines Röntgeninspektionssystems als Kontrollpunkt am Ende der Produktionslinie unerlässlich. Gerade in der Lebensmittel-, Getränke- sowie Pharmaindustrie bietet die Vollkontrolle aller verpackten Produkte die wertvolle Möglichkeit, Fremdkörper wie Glasstücke, Steine, Metallfolien oder Kunststoffteile zuverlässig zu detektieren, bevor das kontaminierte Produkt den Handel erreicht. Aber welche Röntgeninspektionslösung ist die Richtige? Neben Systemen für Schüttgut und kleinere Produkte bietet Minebea Intec jetzt gleich zwei Weiterentwicklungen für aufrechtstehende, hohe Verpackungen. Beide eignen sich für die zuverlässige Inspektion von zum Beispiel Konserven, Tetra Paks oder anderen hohen, stehenden Verpackungen aus Glas, Metall oder Kunststoffen. Beide Systeme sind vorbereitet für hochautomatisierte Prozesse und die Herausforderungen von Industrie 4.0.

Dymond S und Dymond D –  die Sideshooter für einfache Installation und maximale Inspektion

Mit den horizontalen Röntgeninspektionssystemen Dymond S und Dymond D wurde bei Minebea Intec die Gelegenheit zur Optimierung genutzt. So wurde das Sicherheitskonzept mit verbesserten Not-Aus-Schaltern und Relais neu überdacht. Dazu kommt ein überarbeitetes Kühlungssystem, das gegen Wasser- und Staubeindringung geschützt ist und damit eine einfache Reinigung gewährleistet. Für Anlagen der Dymond S Serie gehört der Nema 4X Kühler sogar zur Grundausstattung.

Der Sideshooter Dymond S gewährleistet zuverlässige Röntgeninspektion von z.B. Konserven und Tetrapaks im kompakten, hygienischen Design © Foto: Minebea Intec
Der Sideshooter Dymond S gewährleistet zuverlässige Röntgeninspektion von z.B. Konserven und Tetrapaks im kompakten, hygienischen Design

Ein zusätzliches Plus von Dymond S ist der voll integrierte 500 W Monoblock-Generator. Dieser verzichtet auf aktive Wasserkühlung und gewährleistet damit eine einfachere Installation und Wartung. Die mit dem Generator einhergehende Leistungssteigerung von 320 auf 500 W ermöglicht mehr Durchsatz und eine noch bessere Inspektion von Produkten mit höherer Dichte.

Dymond D punktet dagegen mit maximaler Detektionsleistung. Die hohe Empfindlichkeit der leistungsstarken Bildprozessoren - gekoppelt mit einer intelligenten Bildverarbeitung - macht sogar senkrecht positionierte Fremdkörper und solche, die an Rändern oder im Boden des Gefäßes verdeckt liegen, ausfindig.

Hochautomatisierte Prozesse und horizontale Kommunikation

Für die Wartungskommunikation, die statistische Prozesskontrolle und zur Optimierung automatisierter Produktionsprozesse sind Dymond D und S mit Ethernet, OPC-UA, Modbus und SPC@Enterprise Anbindung erhältlich. Mit Hilfe horizontaler Kommunikation erfolgen erste Schritte in Richtung Industrie 4.0: So kommunizieren die Sideshooter beispielsweise mit anderen Anlagen entlang der Produktionslinie, um ihre regelmäßige, automatisierte Kalibrierung  zeitlich abzustimmen.

Dymond D –  kompromisslose Sicherheit für mehr Nachhaltigkeit

Mit der Neuauflage des Flaggschiffs Dymond D erhofft sich Minebea Intec auch ein positives Signal an die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. „Der Sideshooter Dymond D mit orthogonaler Doublebeam-Technologie umgeht Probleme der Blickrichtung und macht selbst „Härtefälle“ sichtbar, wie zum Beispiel Glasstücke an Wänden von Glasbehältern und Verunreinigungen unter Verschlussdeckeln oder in Bodennähe,“ erläutert Dr.-Ing. Thorsten Vollborn, Global Product Manager bei Minebea Intec „Zusammen mit der flexiblen Bediensoftware zur Füllstands- und Volumenkontrolle eröffnet diese Technologie der Industrie mehr Gestaltungsmöglichkeiten für ihre Glasbehälter und Gebindegrößen ohne den Verlust an Sicherheit für Konsumenten. Wir freuen uns, wenn wir Lebensmittel- und Getränkeherstellern die Entscheidung vereinfachen, ob Glas oder andere Materialien für ihre Produktverpackungen nachhaltig und zielführend sind “. Für eine einfache, umweltfreundlichere Reinigung folgt das Design der Röntgeninspektionssysteme bereits den strengen Hygienic Design-Richtlinien der EHEDG und setzt den Erfolg der Dymond-Serie damit fort. Dazu gehören unter anderem ein poliertes Stahlgehäuse, abgeschrägte Flächen sowie die IP65 Schutzklasse des Inspektionstunnels.


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