Uhlmann
Zusätzliches Werk in Osteuropa geplant

06.07.2018 In naher Zukunft wird das Uhlmann-Werk in Laupheim voll ausgelastet sein und keine zusätzlichen Produktionskapazitäten mehr aufweisen. Hinzu kommt der zunehmende Fachkräftemangel in der Region.

Ab September 2018 baut Uhlmann ein neues Bürogebäude in der Uhlmannstraße in Laupheim. Der architektonische Entwurf sieht einen ähnlichen Stil vor, wie er bei der 2016 eröffneten Halle für Montage und Logistik zu sehen ist.
© Foto: Barkow Leibinger
Ab September 2018 baut Uhlmann ein neues Bürogebäude in der Uhlmannstraße in Laupheim. Der architektonische Entwurf sieht einen ähnlichen Stil vor, wie er bei der 2016 eröffneten Halle für Montage und Logistik zu sehen ist.

Vor diesem Hintergrund plant Uhlmann eine neue Produktionsstätte in Osteuropa. Ab 2021 sollen dort Bauteile für Pharma-Verpackungsanlagen produziert werden. Das neue Werk wird so ausgelegt, dass es auch den anderen Unternehmen der Uhlmann Group zuliefern kann. „Wir erwarten in den kommenden Jahren weiteres Wachstum in unserem Kerngeschäft, bei den Pharma-Verpackungsanlagen. Mit dem neuen Werk schaffen wir dafür die notwendigen Kapazitäten“, erläutert Tim Slomp, der seit Januar 2018 als Geschäftsführer Produktion und Produktentwicklung bei Uhlmann tätig ist.

„Für einen Standort in Osteuropa haben wir uns entschieden, weil dort ausreichend gut ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen, und die günstigeren Produktionskosten unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern werden.“ Zudem verlegt Uhlmann bis 2020 den Bereich Bottle Packaging Systems zu Cremer nach Lisse (Niederlande). Damit bündelt das Unternehmen seine Kompetenzen bei der Verpackung in Flaschen innerhalb der Uhlmann Group.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Laupheim hat Uhlmann eine Beschäftigungsgarantie ausgesprochen. „Wir haben in vielen Bereichen Bedarf an kompetenten Fachkräften. Wo immer erforderlich, unterstützen wir auch mit Umschulungen oder Weiterqualifikationen“, erklärt Norbert Gruber, Vorsitzender der Uhlmann-Geschäftsführung. „Wir wachsen weiter und brauchen dafür qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – in Lisse, in Osteuropa und auch in Laupheim.“

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