Fachpack 2018
Bausch & Ströbel: Mehr Möglichkeiten in der Kleinchargenproduktion

20.07.2018 Kleine, halbautomatische Maschinen für die Kleinchargenproduktion, die in der Regel im Laborbereich zum Einsatz kommen, hat Bausch+Ströbel schon von Anfang an im Programm. Die Besonderheit die diese Maschinen bieten: Hier kommen die gleichen Füll- und Verschließverfahren zum Einsatz wie in Hochleistungsanlagen.

Die „neuen Kleinen“, mit denen Flaschen, Vials, Karpulen, Spritzen und Teströhrchen verarbeitet werden können, zeichnet nicht nur ihre Eignung für den Einsatz im Isolator aus, sie können auch einiges mehr als ihre Vorgänger.
© Foto: Bausch & Ströbel
Die „neuen Kleinen“, mit denen Flaschen, Vials, Karpulen, Spritzen und Teströhrchen verarbeitet werden können, zeichnet nicht nur ihre Eignung für den Einsatz im Isolator aus, sie können auch einiges mehr als ihre Vorgänger.

Die neueste Generation der „Kleinsten“ kann noch mehr. So ist das Maschinendesign komplett auf die Erfordernisse eines Einsatzes im Isolator abgestimmt, alle Teile überstehen problemlos die VHP-Sterilisation, Wasserstoffperoxiddampf kann ihnen nichts anhaben. So sind sie eine perfekte Ergänzung zum variablen Produktionssystem Vario Sys – ein Isolatorsystem, das mit flexiblen Maschinenmodulen immer wieder neu nach dem Baukastensystem zusammengestellt werden kann.

 

Alle Einstellungen via Touchscreen

Die „neuen Kleinen“, mit denen Flaschen, Vials, Karpulen, Spritzen und Teströhrchen verarbeitet werden können, zeichnet nicht nur ihre Eignung für den Einsatz im Isolator aus, sie können auch einiges mehr als ihre Vorgänger. Komplett erneuert wurde das Steuerungssystem. Alle Einstellungen können bequem an einem Touchscreen vorgenommen werden. Hier können auch Parameter wie Geschwindigkeit, Position oder Füllmenge gespeichert und als so genannte Rezepte hinterlegt werden. Alle Bewegungen sind komplett servomotorgesteuert. Durch eine mögliche Füllnadelbewegung ist auch eine produktschonende Unterspiegelfüllung realisierbar.

Neben den Grundmodellen gibt es nun künftig auch Modelle in einer erweiterten Ausführung: diese bieten noch mehr Komfort. So gibt es etwa die Möglichkeit, mit einer Waage 100 % IPC zu integrieren, die Dosierung erfolgt direkt auf der Waage. Die Füllmenge wird während der Produktion automatisch nachjustiert. Chargenprotokolle können gespeichert werden, auch eine Schnittstelle für einen Drucker ist vorhanden.

 

Das L-Förmige Design ist allen neuen Halbautomaten gemeinsam. Sie sind nicht nur leicht zu reinigen, sondern können auch im Isolator zum Einsatz kommen, da sie den Sterilisationsprozess innerhalb des Isolators problemlos überstehen. Die Bedienung jeder einzelnen Maschine ist auch mit Handschuhen möglich.

 

Perfekte Ergänzung zu Vario Sys

So ergibt sich eine interessante Kombinationsmöglichkeit mit dem Baukastensystem Vario Sys. Hierbei handelt es sich um eine kleine, platzsparende Anlage, die es erlaubt, im Isolator unterschiedlichste Produkte und Chargen zu verarbeiten – und das in schneller Folge dank sehr kurzer Umrüstzeiten. Das Prinzip dieser Lösung ist denkbar einfach in der Anwendung: Ein spezieller Isolator, der die Produktion unter Bedingungen der Reinraumklasse A ermöglicht, kann mit verschiedenen  Produktionsmodulen kombiniert werden. Das jeweilige Produktionsmodul kann ganz einfach wie ein Arbeitstisch aus dem Isolator herausgefahren und durch ein anderes ersetzt werden kann. Eines dieser speziellen Produktionsmodule kann mit unterschiedlichsten Laborgeräten oder Halbautomaten ganz individuell nach Anforderung bestückt werden. Hier finden jeweils zwei Halbautomaten der neuen Serie Platz.


Bausch & Ströbel auf der Fachpack: Halle 3A, Stand 209

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