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Palettenprobleme für Austria Pet Food gelöst

04.12.2019 Chep, das Unternehmen für Supply-Chain-Lösungen, liefert seine Paletten an Austria Pet Food, einen Hersteller von hochqualitativer Hunde- und Katzennahrung. Das schnell wachsende Unternehmen produziert hochwertige Heimtiernahrung Made in Austria für die Eigenmarken des führenden europäischen Einzel- und Zoofachhandels.

© Foto: CHEP
Der Umstieg auf Chep-Paletten erfolgte aufgrund von Problemen mit weißen Tauschpaletten, die aus mittel- und osteuropäischen Märkten zurückgegeben wurden. Qualitätsprobleme sowie verlorengegangene Paletten führten zu steigenden Logistikkosten.

„Vor der Nutzung von Chep-Paletten haben wir viele der Paletten, die wir in das Tauschsystem gegeben haben, nicht zurückbekommen. Zudem war die Qualität der zurückgegebenen Paletten oft zu schlecht, um sie wieder zu verwenden. Wir mussten etwa 30 bis 35 Prozent der Paletten, die wir in bestimmte Märkte geliefert haben, ersetzen. Das Tauschsystem für diese Märkte wurde immer teurer. Einige unserer Logistikpartner weigerten sich sogar, in diesen Märkten mit Tauschpaletten zu arbeiten“, sagt Bernd Berghofer, CEO von Austria Pet Food.
 

Pooling als bessere Alternative

Das Unternehmen entschied sich bereits vor zwei Jahren für das Palettenpooling von Chep, um Produkte in bestimmte mittel- und osteuropäische Märkte zu liefern. Heute verwendet Austria Pet Food jährlich rund 30.000 Chep-Europaletten und 9.000 Chep-Displaypaletten, was 35 bis 40 Prozent des gesamten Palettenvolumens des Unternehmens ausmacht.

„Der Service von Chep ist sehr gut. Die Einsparungen, die wir durch den Einsatz von Chep gegenüber weißen Tauschpaletten in den schwierigen Märkten erzielen, liegen bei bis zu 30 Prozent“, so Berghofer. Nach der erfolgreichen Einführung der Chep-Paletten in seiner Outbound-Logistik prüft Austria Pet Food derzeit, das Produktangebot von Chep auch für den Inhouse-Betrieb einzusetzen. Ziel ist es, die logistischen Prozesse weiter zu optimieren.  

Austria Pet Food wurde 2012 gegründet und erlangte schnell einen Ruf als Produzent hochwertiger Nassfutterkonserven für Haustiere. Der Erfolg des Unternehmens basiert auf der hohen Produktionseffizienz im hochmodernen, 9.000 m2 großen Werk in Pöttelsdorf, einem Ort südöstlich von Wien. Die Produktionsstätte ist eine der modernsten in Europa. Sie ist auch eine der am weitesten automatisierten Konservenfabriken und füllt etwa 600 Dosen pro Minute. Derzeit produziert das Unternehmen jährlich 65.000 Tonnen Tiernahrung.
 

Tiernahrung als Wachstumsbranche

Tiernahrung ist ein großes Geschäft in ganz Europa. Nach Angaben der European Pet Food Industry Association (FEDIAF) leben in der EU rund 141 Millionen Tiere in 62 Millionen Haushalten. Die FEDIAF hat zudem festgestellt, dass diese Zahl kontinuierlich jedes Jahr zunimmt. Der Aufwärtstrend zeigt sich auch in den Ländern der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), darunter in Russland und der Türkei.

Während einige Verbraucher in diesen Märkten ihre Haustiere immer noch mit Speiseresten füttern, kaufen immer mehr Menschen vor allem in städtischen Gebieten Fertigfutter. Die Ausgaben für die Heimtierpflege pro Haushalt sind noch relativ niedrig, daher besteht laut dem Marktforschungsunternehmen Euromonitor International ein erhebliches Potenzial für weiteres Wachstum. In Rumänien und der Tschechischen Republik etwa zählt die Anzahl der Hunde und Katzen pro Haushalt zu den höchsten der Welt. Darüber hinaus steigt die Zahl der Haustiere in vielen Ländern der Region, insbesondere in Russland, stetig an.
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