Domino
Video zum Thermo-Tintenstrahldruck

15.12.2014

© Foto: Domino
Domino Printing Sciences, der branchenführende Spezialist im Bereich Codierung und Markierung, präsentiert erstmals ein Video, das die Codierungs- und Kennzeichnungsfunktionen seiner Thermo-Inkjetdrucker (TIJ) der G-Serie i-Tech eindrucksvoll veranschaulicht.

Die TIJ-Technologie von Domino eignet sich hervorragend für Arzneimittelhersteller, die die Serialisierung auf Artikelebene umsetzen möchten – eine der zentralen Auflagen der EU-Fälschungsrichtlinie 2011/62/EU (FMD) sowie von anderen neuen Rechtsvorschriften. In zunehmendem Maße liegt der Schwerpunkt der internationalen Rechtsvorschriften auf der Echtheit von Produkten, wodurch die Codierung und Markierung von Verpackungen zum Schutz vor Produktfälschungen geändert werden müssen.

„Die Umstellung von der Chargenkennzeichnung hin zur Kennzeichnung auf Artikelebene ist die größte Herausforderung, mit der die Pharmabranche jemals konfrontiert war“, sagt Craig Stobie, Global Life Sciences Sector Manager bei Domino. „Die Umsetzung der Serialisierung wird sich nicht nur auf das gesamte Unternehmen, sondern auch auf die gesamte Lieferkette auswirken und eine vollständige Neubewertung der Geschäftsprozesse erfordern. “

Für die Codierung und Markierung setzt dies voraus, dass Drucksysteme die Vergabe eindeutiger Nummern mit hoher Geschwindigkeit unterstützen müssen, dass Tinten eine hohe Beständigkeit brauchen und dass sich alle neu angeschafften Geräte und Systeme problemlos in bestehende Produktionslinien integrieren lassen müssen. In allen genannten und vielen weiteren Bereichen sind die Thermo-Tintenstrahldrucker der Domino G-Serie i-Tech branchenführend.“

Das Video zeigt in erster Linie die Haupteigenschaften der Domino TIJ-Produktreihe, wie u. a. die Hochgeschwindigkeits-Serialisierung auf Artikelebene, die durch die unabhängig zertifizierte Tinte BK652 mit branchenführender Trocknungszeit erzielt wird.

Stobie sagt: „Wir wissen, dass die meisten Arzneimittelhersteller unmittelbar nach dem Druck manipulations- und fälschungssichere Etiketten aufbringen möchten. Unsere Tinte BK562 trocknet in weniger als einer halben Sekunde, wohingegen viele andere handelsübliche Tinten verschmieren und daher aufwändige Nacharbeiten erfordern würden.“ Zu anderen wichtigen Merkmalen der TIJ-Tinten von Domino gehören der hohe Kontrast und die Lichtechtheit – Faktoren, die für die Authentifizierung von Verpackungen an der Ausgabestelle unerlässlich sind.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die einfache Integration, da viele Arzneimittelhersteller keine komplett neuen Anlagen kaufen, sondern ihre vorhandenen Produktionslinien nachrüsten. „Unsere Thermo-Tintenstrahldrucker der G-Serie i-Tech wurden mit kompakten Controllern und Druckköpfen entwickelt, die sich problemlos überall anbringen und integrieren lassen“, sagt Phil Parkins, TIJ-Produktmanager bei Domino. „Unser einzigartiger OEM-Controller lässt sich über den G-View-Browser in einer zentralen Benutzeroberfläche steuern und bietet eine vollständig integrierte Lösung.“

Eine der drängendsten Fragen für viele Arzneimittelhersteller ist die Gesamtanlageneffektivität (OEE = Overall Equipment Effectiveness). Im Hinblick darauf gaben über die Hälfte der Befragten im Rahmen einer vor kurzem von Domino durchgeführten Befragung an, dass die Einhaltung der neuen gesetzlichen Auflagen die OEE ihrer Meinung nach um bis zu 20% verringern würde.

Das „Auto Swap“-System von Domino für den automatischen Kartuschenwechsel verringert dieses Risiko. „Die Serialisierung kann sich erheblich auf die OEE auswirken“, warnt Stobie. „Doch dank der von uns für unsere TIJ-Reihe entwickelten Funktionen, die marktweit einzigartig sind, muss die Anlage zum Nachfüllen von Tinte niemals angehalten werden, sodass sich eine mit dem Laserdruck vergleichbare Gesamtanlageneffektivität erzielen lässt.“


Über die EU-Fälschungsrichtlinie (FMD)

Die 2011 erlassene EU-Fälschungsrichtlinie (FMD 2011/62/EU), die den Zustrom von gefälschten Arzneimitteln auf den offenen Markt innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums eindämmen soll, wird das Geschäftsmodell-Umfeld der europäischen Pharmabranche innerhalb weniger Jahre komplett ändern. Durch die Richtlinie werden allen Branchen und Mitgliedern in der Lieferkette – Herstellern, Herstellern von Generika, Lohnverpackern, Umverpackern und Importeuren – neue Verpflichtungen auferlegt, wie u. a. die eindeutige Kennzeichnung von Produkten auf Verkaufseinheitsebene.

2011 hat Domino eine europäische Gruppe eingerichtet, die Herstellern bei der Einhaltung und Umsetzung der Richtlinie helfen soll. Diese Gruppe bündelt das branchenführende Know-how von Domino bei der Implementierung von Compliance-Lösungen für die Pharmaindustrie und besteht aus Experten aller kritischen Fachgebiete, wie Spezialisten für Rechtsnormen, die Validierung der automatisierten guten Herstellungspraxis (GAMP), Code-Formate und Serialisierung.


Über Domino

Domino mit Sitz in Cambridge (Großbritannien), wurde 1978 gegründet und ist weltweit für die Entwicklung und Herstellung von Codierungs-, Kennzeichnungs- und Drucktechnologien bekannt, die den Anforderungen von Herstellern und Akzidenzdruckereien gerecht werden. Das jährliche Wachstum von Domino – sowohl organisch als auch durch Übernahmen – basiert auf seinem beispiellosen Engagement für die Produktentwicklung. Dies führt zu einem Portfolio, das Codierungs-Komplettlösungen für primäre, sekundäre und tertiäre Anwendungen umfasst. Das Angebot umfasst innovative Inkjet-, Laser-, Etikettendruckspende- sowie Thermotransfer-Direktdrucktechnologien für das Aufbringen von variablen Daten, Barcodes und eindeutigen Rückverfolgbarkeitscodes auf Produkte und Verpackungen in vielen Branchen, wie u. a. in der Pharma-, Lebensmittel-, Getränke- und Industriegüterindustrie.

Im Geschäftsjahr 2012/13 erwirtschaftete die Domino Gruppe (Domino Printing Sciences plc) einen Umsatz von 335 Mio. £. Das Unternehmen ist im FTSE 250-Index an der Londoner Börse notiert (Aktiencode DNO).  2012 erhielt Domino den britischen Queen’s Award für dauerhaft hervorragende Leistung im internationalen Handel und wurde bei den UK PLC Awards 2010 als Unternehmen des Jahres ausgezeichnet.  Weltweit sind 2.200 Mitarbeiter für die Unternehmensgruppe tätig, die ihre Produkte über ein globales Netzwerk von 25 Tochtergesellschaften und über 200 Distributoren in mehr als 120 Ländern vertreibt. Domino hat Fertigungsstätten in China, Deutschland, Indien, Schweden, Großbritannien und den USA.

http://youtu.be/xmCw1exO-FU

www.domino-deutschland.de


BU: Mittels eines neuen Videos veranschaulicht Domino Printing Sciences die Codierungs- und  Kennzeichnungsfunktionen seiner Thermo-Inkjetdrucker (TIJ) der G-Serie i-Tech.
 
Foto: Domino
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