betaJET verso Thermo-Tintenstrahldruck

25.02.2014 Günstig durch Flexibiliät

TIJ-Kennzeichnungsgeräte wie der betaJET verso von KBA-Metronic arbeiten in der industriellen Anwendung häufig im Verbund mit Vereinzelungssystemen, da sie sich für die Kennzeichnung von Faltschachteln, Zuschnitten und Umkartons bestens eignen. Deshalb finden die Geräte ihren Einsatz insbesondere in der Pharma- und Kosmetikindustrie. Dort werden sie vor allem zur Fälschungssicherung und für das Aufbringen von Barcodes oder Data Matrix Codes verwendet.

Unternehmen in diesen Branchen haben meist geringere Verpackungsmengen als beispielsweise in der Lebensmittelindustrie. Daher profitieren Anwender mit Kleinauflagen von den geringeren Betriebskosten und der Flexibilität der TIJ-Geräte von KBA-Metronic. Dabei lassen sich häufig wechselnde Kennzeichnungsaufgaben und variable Daten ohne großen Aufwand und erhöhte Betriebskosten durch Bandstillstandzeiten bequem über den integrierten Labeleditor programmieren. Die Steuerung erfolgt dabei über ein intuitiv bedienbares Touchscreen-Display. Leichte Bedienbarkeit ist auch durch den komfortablen Konfigurationswizard sichergestellt.

Der betaJET verso ist sowohl als Stand-alone-Drucker als auch für den Parallelbetrieb mit den Tintenstrahldruckern der alphaJET Familie konzipiert. So ist z.B. seine Druckkopfhalterung kompatibel mit den alphaJET-Schnellwechselhalterungen. Auch die vorhandenen Schnittstellen sind kompatibel zu den Continuous InkJET alphaJET. Durch die Kombination beider Geräte lassen sich unterschiedliche Druckaufgaben gleichzeitig und kostensparend erledigen. Während der betaJET verso dann beispielsweise einen Barcode aufdruckt, kennzeichnet der alphaJET die Verpackung mit Verfallsdaten.

Die Flexibilität des Druckers wird auch durch die Möglichkeit, die Einzelköpfe individuell zu konfigurieren, unterstrichen. Auf diese Weise können verschiedene Oberflächenarten gleichzeitig mit unterschiedlichen Tinten bedruckt werden. Das modulare Konzept ermöglicht die Erweiterung auf bis zu vier Druckköpfen innerhalb einer Produktionslinie. So ist je nach Anzahl der angeschlossenen Einzelköpfe eine Druckhöhe bis zu 50,8 mm möglich. Ein weiteres Argument für den Einsatz dieser Drucktechnik für Kartonagen ist die Tatsache, dass die Tinte auf absorbierenden Oberflächen wie Papier oder Pappe schnell trocknet. Der eingesetzte Tintentyp ist abhängig vom zu bedruckenden Material. Tinten gibt es in verschiedenen Farben, sie sind lösungsmittelfrei und tragen so zur Umweltverträglichkeit dieser Technologie bei.
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