Rea Jet
Kennzeichnungslaser für dünne Kunststoffe

04.02.2016

© Foto: Rea Jet
Um Kosten und Rohstoffe zu sparen und die Umweltbilanz zu verbessern, wird die Wanddicke von PET-Flaschen seit Jahren kontinuierlich reduziert. Rea Jet präsentiert jetzt einen Laser der neuesten Generation, der den dünnen Kunststoff ohne Perforation kennzeichnen kann. Dies gelingt durch Verwendung einer speziellen Wellenlänge, daher bleiben die Barriere- und Berstdruckeigenschaften der Flaschen erhalten. Das verbrauchsmittelfreie System Rea Jet CL gibt es für die Getränkeindustrie auch mit Schutzklasse IP65 für den Betrieb in feuchter Umgebung.

Standard-CO2-Laser verwenden für die Markierung eine Wellenlänge von 10,6 µm und erzeugen auf PET-Flaschen eine Gravur. Sehr dünne Behälter können dabei beschädigt werden und den Anforderungen nicht mehr genügen. Im Gegensatz dazu verfügt der Laser Rea Jet CL auch über eine Wellenlänge von 9,3 µm. Damit wird der Kunststoff beim Kennzeichnungsprozess aufgeschäumt, eine Perforation findet nicht statt und die Flaschen bleiben stabil. Ein weiterer Vorteil dieser Wellenlänge ist die deutlich lesbare Schrift: Das aufgeschäumte Material erscheint weißlich, während eine Gravur transparent ist und lediglich durch Schattenbildung sichtbar wird.

Die Qualität der Markierung ist nicht nur von der jeweiligen Oberfläche abhängig sondern ebenso von der Konfiguration des Lasers, der Auswahl der emittierten Wellenlänge, der eingesetzten Linse sowie der Regulierung der Geschwindigkeit. Rea Jet entwickelt und produziert alle Lasersysteme selbst und kann sie daher kundenindividuell anpassen, bis die gewünschte Kennzeichnungsqualität erreicht ist.

www.rea-jet.de


BU: Der CO2-Laser Rea Jet CL mit Schutzklasse IP65 für die Getränkeindustrie.

Foto: Rea Jet
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