CAB
Material-Vielfalt mit mobiler Datenerfassung

03.12.2019 Das richtige Etikett am falschen Ort: sowas kann in der Logistik die Zustellung gefährden, und in der Pharmabranche einen gesundheitsrelevanten Irrtum verursachen. Die richtige Kennzeichnung von Material, Waren oder Proben kann für ein Unternehmen den Unterschied zwischen Erfolg und Fehlschlag ausmachen.

© Foto: CAB
Die CAB Produkttechnik mit Hauptsitz in Karlsruhe hat sich der zuverlässigen Kennzeichnung verschrieben. Das Unternehmen wurde 1975 gegründet, unterhält heute neun Standorte in sieben Ländern, beschäftigt über 180 Mitarbeiter und liefert über 35.000 Geräte wie Etikettiersysteme oder Beschriftungslaser im Jahr aus.

Zeit sparen – im Lager und in der Produktion

Doch auch ein Branchenriese kann ab und zu mal Hilfe gebrauchen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, im Lager Zeit zu sparen. Jedes CAB-Gerät besteht aus einer Vielzahl von Einzelteilen, die alle sorgsam zusammengebaut werden wollen. Doch vor die Montage haben die Götter die Suche nach dem Material gesetzt. „Wir haben vier Hallen“, sagt Nicole Hartung, „und unser altes System war nicht wirklich flexibel. Wir müssen aber wissen, wo das Material und die Montageteile sind.“

Also schaffte die CAB Produkttechnik eine neue Scanner-Software an, um Barcodes am jeweiligen Ablageplatz und am Material selbst zu erfassen. Dann weiß ein Warenwirtschaftssystem nämlich, wo welches Bauteil zu finden ist. Ohne Suchen, einfach auf Knopfdruck. Der Schlüssel dazu ist die richtige Beschriftung und eine zuverlässige mobile Datenerfassung.

Ein Partner für mobile Datenerfassung, der mitdenkt

Allerdings scannen sich Beschriftungen nicht selbst. Ein Arbeiter muss einen Scanner bedienen, der die Strichcodes erfasst und ans System meldet. Doch der Markt für tragbare Scansystem, oder auch für mobile Datenerfassung, ist groß und unübersichtlich.

Da braucht es einen Partner, der mitdenkt. Auf der Suche nach dem richtigen Lieferanten für mobile Scanner stieß Nicole Hartung auf die AISCI Ident GmbH in Bad Salzuflen. Das Unternehmen hat viele Geräte für mobile Datenerfassung im Angebot, zum Beispiel einen Scanner, der aus 20 Metern Entfernung noch 2D-Codes lesen kann; oder RFID-Module, mit denen Smartphones zum Datenerfassungs-Allrounder werden.

„Es gibt viele Möglichkeiten für mobile Datenerfassung und dementsprechend auch viele Geräte“, beschreibt Uwe Nolte, Vertriebsmitarbeiter bei AISCI Ident. Nolte trifft aufgrund seiner Erfahrung eine Vorauswahl an Geräten, packt eine Auswahl ein und besucht die CAB Produkttechnik. „Wir haben viele Produkte zur Auswahl bekommen und konnten diese testen“, beschreibt Nicole Hartung. „Die AISCI vertreibt ja mobile Datenerfassungssysteme von vielen verschiedene Herstellern.“

Scanner arbeiten mit der Warenwirtschaft zusammen

Die Projekt- und Prozessmanagerin beschreibt die Anforderungen: „Uns ist Transparenz wichtig. Wir müssen wissen, wo unser Material liegt, und zwar in allen vier Hallen. Und auch in der papierlosen Inventur sollten die Scanner uns unterstützen.“ Uwe Nolte ergänzt: „Die Geräte müssen natürlich mit der jeweiligen Warenwirtschaft zusammenarbeiten, die entsprechenden Barcodes lesen können und gut bedienbar sein, also ein gutes Handling haben.“

Also lässt Nolte der CAB Produkttechnik einige Testgeräte da, damit das Unternehmen die Scanner auf Herz, Nieren und Handling prüfen kann. Nach einigen Tagen ist klar, wofür sich die CAB entscheidet – ein System, das wie maßgeschneidert auf ihre speziellen Anforderungen passt. Scanner, die nicht nur leicht zu bedienen sind, sondern die auch zuverlässig im Verbund mit dem Warenwirtschaftssystem arbeiten.

Die CAB kauft 20 Geräte und setzt diese im Lager und in der Produktion ein. Hartung: „Wir müssen nun nicht mehr suchen, wir wissen, wo die Artikel liegen, dank der Produkte der AISCI. Das war sehr unkompliziert für uns, und der Preis hat auch gestimmt.“
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