Mehrheitsanteile
Andritz erwirbt Diatec, Italien

11.07.2018 Der internationale Technologiekonzern Andritz hat einen 70%-Anteil an Diatec S.R.L., einem führenden Hersteller von Weiterverarbeitungsmaschinen für die Hygiene- und Lebensmittelverpackungsindustrie mit Sitz in Collecorvino in der Region Pescara, Italien, erworben. Die restlichen 30% verbleiben im Besitz der beiden jetzigen Aktionärsfamilien.

Diatec-Produktionslinie für Babywindeln.
© Foto: Andritz
Diatec-Produktionslinie für Babywindeln.

Diatec entwickelt und fertigt ein breites Spektrum an Spezialmaschinen und technologischen Lösungen vorwiegend für die Produktion von Babywindeln und anderen saugfähigen Hygieneprodukten, aber auch für Lebensmittelverpackungen. Mit dieser Akquisition ergänzt Andritz das Produktportfolio im Bereich Nonwoven und kann jetzt die komplette Liefer- und Wertschöpfungskette – vom Rohmaterial über Vliesbildung und Veredelung bis hin zur Weiterverarbeitung – abdecken.  

 

Diatec hat sich seit der Gründung im Jahr 1992 sehr positiv entwickelt und verfügt weltweit über viele internationalen Referenzen und renommierte Kunden. Das Unternehmen ist für seine Innovationskraft bekannt, die flexible und ausgeklügelte Lösungen für den Hygienebereich hervorbringt.

 

Die Eigentümer und die Geschäftsleitung von Diatec, die weiterhin im Unternehmen tätig sein werden, sind überzeugt, dass Andritz der beste Partner für das Unternehmen ist, um das langfristige Wachstum zu unterstützen und – zusammen mit den Mitarbeitern und Lieferanten – Synergien zu schaffen, die den Kundenanforderungen voll entgegenkommen.

 

Andreas Lukas, Leiter der Division Andritz Nonwoven, sagt: „Wir sind über diese komplementäre Akquisition, die unsere Marktabdeckung, Prozesstechnologien und das Produktportfolio im Bereich Nonwoven erweitert, sehr erfreut.“

 

Dazu Luigi Mancini, General Manager von Diatec: „Mit Andritz haben wir unseren idealen Partner für die Verstärkung unserer internationalen Markposition gefunden, und wir sehen im Rahmen dieser Zusammenarbeit weiterem Wachstum entgegen.

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