Bausch+Ströbel
Modulares Maschinenkonzept Combisys

23.04.2020 Nach Variosys, einer Kombination aus Maschinenmodulen und Isolator, kommt der Spezialmaschinenhersteller Bausch+Ströbel nun mit einer weiteren Systemlösung auf den Markt: Combisys. Hier werden unterschiedliche Packmittel auf einer einzigen Plattform verarbeitet – und das mit einer Leistung von 12.000 Objekten pro Stunde – bei 100 Prozent IPC. Der modulare Aufbau und standardisierte Komponenten sparen Konstruktions- und Fertigungszeiten ein, die Anlage ist schneller lieferbar.

Verarbeitung von Vials mit Combisys
© Foto: Bausch+Ströbel
Verarbeitung von Vials mit Combisys
Formatwechsel und Wartung sind deutlich vereinfacht, denn die Arbeitsstationen von Combisys basieren alle auf demselben Funktionsprinzip. Combisys kommt mit wenigen Formatteilen aus, der Wechsel auf ein anderes Packmittel ist einfach und bedienerfreundlich. Derzeit verarbeitet Combisys vorsterilisierte Spritzen, Vials oder Karpulen im Nest (RTU-Packmittel). Im nächsten Schritt wird Combisys auch für die Verarbeitung von Bulkware angeboten.

Drei Dosiersysteme in einer Maschine

Flexibilität ist heute aber nicht nur beim Packmittel gefragt, sondern auch bei der Dosierung. Sollen auf derselben Linie Arzneimittel produziert werden, für die unterschiedliche Dosierverfahren validiert sind, geht das nur, wenn schon von Anfang an mehrere Dosierstationen vorgesehen sind. Ansonsten muss die Anlage umgebaut werden.

Ohne Umbauaufwand geht dies nun mit der „Multi-Dosing Unit“, in der Schlauchpumpen, Drehkolbenpumpen und eine Zeit-Druck-Dosierung integriert sind. Durch die Verwendung eines zentralen Antriebssystems ist diese Einheit sehr kompakt und damit platzssparend.

Eine ideale Lösung ist Combisys für Lohnabfüllern und Arzneimittelhersteller, die ein hohes Maß an Flexibilität benötigen und für die die Skalierbarkeit der eingesetzten Maschinen ein Wettbewerbsfaktor ist.

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