Achema 2018
Groninger lässt Visionen zur Realität werden

23.05.2018 Die Anforderungen in der Pharma- und Healthcare-Industrie sind klar definiert – schnell verfügbar, flexibel in der Verarbeitungsvariation und modular aufgebaut sollen die Maschinenkonzepte für die großen und kleinen Fabriken der Zukunft sein. Was vor ein paar Jahren noch als Vision für einen klassischen Sondermaschinenbauer galt, da stets nach jedem Kundenwunsch produziert wurde, ist heute in Realität vorhanden.

Flex Care 100 aus der groninger Business Line zur Verarbeitung von Consumer Healthcare Flaschen.
© Foto: Groninger
Flex Care 100 aus der groninger Business Line zur Verarbeitung von Consumer Healthcare Flaschen.

Die Anforderungen in der Pharma- und Healthcare-Industrie sind klar definiert – schnell verfügbar, flexibel in der Verarbeitungsvariation und modular aufgebaut sollen die Maschinenkonzepte für die großen und kleinen Fabriken der Zukunft sein. Was vor ein paar Jahren noch als Vision für einen klassischen Sondermaschinenbauer galt, da stets nach jedem Kundenwunsch produziert wurde, ist heute in Realität vorhanden. Auf der Achema wird dies anhand von fünf Exponaten der Maschinenfamilie „Business Line“ gezeigt.

Im gesamten Produktportfolio von Groninger wird auf das Ready Engineered Konzept gesetzt, um den Kunden die nötige Flexibilität bei gleichbleibender Qualität und Sicherheit zu bieten. Ready Engineered steht bei Groninger für die standardisierte Modulbauweise der Füll-, Verschließ- und Handlingsmaschinen. Dies bietet entsprechende Kostenvorteile und ermöglicht kürzere Lieferzeiten und somit einen schnelleren Produktionsstart für Pharmazeuten, Consumer Healthcare- oder Kosmetika-Produzenten.

Premiere der Integra: Wie Visionen zur Realität werden

Die Verarbeitung aseptischer und toxischer Produkte in der Pharma- und vor allem Biotech-Industrie erfordert neue Ansätze im Anlagenbau: Reduzierung des Gefährdungspotentials für das Bedienpersonal, ein optimiertes Maschinendesign für kürzeste Rüstzeiten und optimale Zugänglichkeit für die Maschinenbedienung und -Reinigung.

In unternehmensübergreifender gemeinsamer Entwicklungsarbeit der Unternehmen Groninger und Skan entstand ein Linienkonzept für die Verarbeitung von Vials in unterschiedlichen Leistungsklassen. Mit dem bezeichnenden Namen Integra, feiert diese Maschinenlösung auf der Achema ihre Premiere als Integration von Isolator und Füllmaschine. Diese gemeinschaftliche Vision von Groninger und Skan wurde in kürzester Zeit zur Realität.

Die Integra wurde mit dem Fokus der Verarbeitung von toxischen Produkten entwickelt. Dafür sind eine optimale Reinigbarkeit und eine Verkürzung der Dekontaminationszyklen  ausschlaggebende Faktoren. Durch die Integration von Füllmaschine und Isolator und der Einbindung des Skan Fog Dekontaminationssystems kann die Gesamtlinie optimal gereinigt und in ca. 30 Minuten dekontaminiert werden. Und dies bei optimaler Zugänglichkeit für das Bedienpersonal. Mehr Sicherheit und Unterstützung bei Formatteilwechseln wird durch den Einsatz von QR Codes ermöglicht, die dem Bedienpersonal einen besseren Überblick zu Position, Einbaureihenfolge sowie Rezeptzuordnung geben.

Die Maschinenfamilie umfasst verschiedene Linienkonfigurationen mit entweder standardisierten Orabs- oder Isolator-Modulen und erreicht eine maximale Produktionsleistung von effektiv 400 Vials pro Minute.

Auch optisch gehen die beiden Unternehmen Groninger und Skan neue Wege. Die neuartige Produktfamilie unterstreicht mit dem puristischen Design das Verschmelzen von bisher getrennten Funktionseinheiten zu einem Gesamtkonzept. 

Groninger auf der Achema: Halle 3.1, Stand G72

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