Schubert Pharma
Prozesse sind ohne Schnittstellen integrierbar

19.12.2018 Auf der Pharmapack in Paris informiert Schubert-Pharma über seine umfassenden Verpackungslösungen sowie Engineering-Dienstleistungen für die Pharma- und Healthcareindustrie. Im Zentrum steht die Kompetenz, unterschiedlichste Prozesse und Funktionen auch mit Fremdsystemen nahtlos in die Toploading-Maschinen von Schubert zu integrieren.

Schubert-Pharma integriert Prozesse: Vor dem Beladen verifiziert eine Kamera die variablen Daten auf dem transparenten Etikett der Vials.
© Foto: Schubert Pharma
Schubert-Pharma integriert Prozesse: Vor dem Beladen verifiziert eine Kamera die variablen Daten auf dem transparenten Etikett der Vials.

Aufgaben zur Kennzeichnung, Qualitätskontrolle oder Serialisierung können sicher in die Verpackungsmaschine eingebunden werden.

 

Ob Vials, Ampullen, Pflaster, Infusionsbeutel, Spritzen, Devices oder Kombiprodukte – Schubert-Pharma bietet Pharmaunternehmen für jedes Produkt eine maßgeschneiderte Lösung. Mit den Komponenten aus dem modularen Baukasten der Schubert-Technologie lassen sich verschiedenste Verpackungsaufgaben effizient umsetzen. Für die Integration von Zusatzfunktionen wie beispielsweise einem Drehteller für die Zuführung von Vials greift Schubert-Pharma auf ein breites Engineering-Know-How zurück und bindet passende Systeme von Drittanbietern vollständig in das Steuerungskonzept der TLM-Anlagen ein. Der große Vorteil für den Betreiber ist die einfache Bedienung dieser Funktionen, da keine zusätzlichen Bedienoberflächen benötigt werden.

 

Vollständige Prozessintegrationen

Die Möglichkeiten der Integration von Prozessen sind sehr flexibel. Sie reichen von einfachen Funktionsergänzungen wie Kennzeichnungssystemen bis zu komplexen Datenverwaltungssystemen (Track-and-Trace).

 

Die bewährten Bilderkennungssysteme von Schubert übernehmen dabei die optischen Kontrollfunktionen und Aufgaben der Qualitätskontrolle. Hierzu gehören die Untermischkontrolle, die Überprüfung der Anwesenheit und Vollständigkeit von Produkten und die Formkontrolle.

 

Integrierte Fremdsysteme wie beispielsweise Etikettierer für das Aufbringen von Originalitätsverschlüssen oder Kamerasysteme für die Verifizierung der Serialdaten werden nahtlos in das Schubert eigene Track-and-Trace System eingebunden.

 

Optische Qualitätskontrolle auf ganzer Linie – vor Verifikation der variablen Daten auf jeder einzelnen Spritze, wird der Fingerflansch ausgerichtet. © Foto: Schubert Pharma
Optische Qualitätskontrolle auf ganzer Linie – vor Verifikation der variablen Daten auf jeder einzelnen Spritze, wird der Fingerflansch ausgerichtet.

Bei BFS-Produkten oder Blisterverpackungen erfolgt das Tiefziehen, Versiegeln, Trennen und Stanzen innerhalb der TLM-Anlagen in einem automatisierten Ablauf. Auch die Tray-Herstellung und das Aufrichten von Kartons für Sekundär- und Endverpackungen werden ohne manuelle Arbeit oder die Entnahme der Produkte aus der Linie realisiert.

 

Maßnahmen wie das Anbringen von Originalitätsverschlüssen, Gefachen für die Transportsicherheit, der Ausschluss von Glas-zu-Glas-Kontakt innerhalb der Verpackungsmaschine sowie ein schonendes Produkthandling sorgen für eine hohe Sicherheit für Anwender und Patienten.

 

Das Ingenieurbüro beim Verpackungsexperten

Für weitergehende Beratungsaufgaben stehen Kunden die Experten von Schubert-Consulting auf der Pharmapack zur Verfügung. Der Integration von Schubert-eigenen Technologien sowie von Lösungen anderer Anbieter sind beim Maschinenlayout kaum Grenzen gesetzt. Somit erhält jeder Kunde ein Gesamtkonzept, das auf seine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Business-Unit von Schubert Packaging Systems begleitet die Kunden bei der Planung und Umsetzung von unterschiedlichen Verpackungsprozessen — von der theoretischen Planung bis zur Realisierung und Produktion der betriebsfertigen Anlage.

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