Optima
Leitthemen: Flexibility, Safety, Digitalization und Sustainability

21.04.2020 Die Optima Unternehmensgruppe setzt auf flexible, digital optimierte und ressourcenschonende Maschinen- und Systemlösungen. Diese realisiert die fast 100-jährige Unternehmensgruppe mit vielfältigen Synergien weltweit für die Marktsegmente Pharmazeutika, Konsumgüter, Papierhygieneprodukte und Medizintechnik. Für die hochaktuellen Fokusthemen Flexibility, Safety, Digitalization und Sustainability präsentiert das Unternehmen neue Maschinenlösungen, Technologien und Prozesse. Alle Lösungen sind dem Nutzen von Mensch und Umwelt verpflichtet.

Ein interdisziplinäres Team von Optima entwickelt derzeit ein innovatives und marktgerechtes Produktionssystem, das die Kunden hinsichtlich einer kurzen Time-to-Market unterstützt.
© Foto: Optima
Ein interdisziplinäres Team von Optima entwickelt derzeit ein innovatives und marktgerechtes Produktionssystem, das die Kunden hinsichtlich einer kurzen Time-to-Market unterstützt.
Optima konzentriert sich auf vier Leitthemen: Flexibility, Safety, Digitalization und Sustainability.  

Die Produktion der Zukunft

In besonderem Maße von Nachfrageverschiebungen ist die Kosmetikbranche betroffen. Optima entwickelt deshalb eine flexible und individuell konfigurierbare Maschinenplattform, die alle Anforderungen der Kunden – vom Startup bis zum Weltkonzern – abdecken kann. Die Maschinenplattform deckt einen großen Leistungsbereich ab und ermöglicht schnelle Reaktionszeiten auf neue Produkte. Dies ist sichergestellt durch einen modularen Aufbau, der zudem kurze Lieferzeiten vonseiten Optima ermöglicht. Die Maschinenplattform wird kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Marktgegebenheiten angepasst.

Das fortschrittliche und marktgerechte Produktionssystem unterstützt die Optima Kunden hinsichtlich einer kurzen Time-to-Market. Produkte lassen sich schneller auf den Markt bringen als je zuvor. Das gelingt durch Individualität und Flexibilität. Der Vorteil des Konzepts ist, dass viele unterschiedliche Varianten möglich sind – von semi- bis vollautomatisiert. Abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall lassen sich unterschiedliche Module (Transportsysteme, Kinematiken, Füllmodule u.v.m.) einfach in die Maschinenplattform integrieren. Eingebettet in eine futuristische Produktionsumgebung gibt Optima einen Ausblick, wie die Produktion der Zukunft aussehen könnte.

Auch das zweite Maschinenexponat veranschaulicht, wie Optima produzierende Unternehmen in Sachen Flexibilität unterstützt. Das Verpackungssystem Optima TB300, das aus Stapler und Verpackungsmaschine besteht, kann sowohl Papierverpackungen als auch Folienbeutel aus PE-Material oder biologisch abbaubaren Materialien verarbeiten. Außerdem zeigt das Unternehmen eine Optima CFL Abfüll- und Verschließmaschine für Kapseln oder Pads – auch diese kann schnell und einfach beispielsweise von Aluminiumkapseln auf kompostierbare Kapseln umgestellt oder auch mit weiteren Stationen ergänzt werden. Das gilt natürlich auch für den Pharmabereich – virtuell werden hochflexible Maschinen für das Füllen und Verschließen von Liquida bis hin zu Turnkey-Lösungen einschließlich Isolatortechnik und pharmazeutischer Gefriertrocknung bis ins Detail präsentiert.

Hightech für den High-Care-Bereich

Die Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre haben die produzierenden Unternehmen verunsichert. Die Anforderungen an sichere und nachverfolgbare Abfüllprozesse für Babymilchpulver-Produkte werden immer strikter. Optima hat deshalb ein innovatives Lösungskonzept zum vollautomatischen Evakuieren, Begasen und Verschließen von Babymilchpulver-Behältnissen entwickelt. Die Optima EGS getaufte Maschine ist das Ergebnis einer umfangreichen Marktstudie.

Mit der Optima EGS und der Optima FS Füllmaschine bietet Optima nun das Herzstück von Babymilchpulver-Produktionslinien aus einer Hand. In Verbindung mit den Edge-Computing-Lösungen von Optima lassen sich jedem Behältnis wichtige Produktionsdaten über alle Verarbeitungsprozesse hinweg lückenlos, eindeutig und nachvollziehbar gemäß dem Track-and-Trace-Prinzip zuordnen. Das schließt auch die Dokumentation aller Prozessparameter ein, was die Produkt- und Produktionssicherheit in jenem Bereich, in dem das Produkt noch unverschlossen ist – dem sogenannten High-Care-Bereich – massiv erhöht.

Die Pharmabranche profitiert vom CSPE-Verfahren (Comprehensive Scientific Process Engineering), das Risiken bei der Planung und Fertigung pharmazeutischer Abfüllanlagen minimiert und die Time-to-Market verkürzt.

Umfassendes Life-Cycle-Management-Programm Optima Total Care

Verpackungsprozesse der Zukunft werden effizienter, digital vernetzt und komplexer. Durch die permanente Verfügbarkeit der Smart Services wird agiles und digitales Arbeiten an der Maschine Realität. Ziel des Programms, das zukünftig Basic und Smart Services zusammenbringt, ist es, den Kunden während des gesamten Maschinenlebenszyklus schnell und effizient zu unterstützen – von der Installation, Überwachung und Wartung bis hin zum Retrofit seiner Anlage.

Volle Transparenz erhalten Produktionsverantwortliche durch die von Optima entwickelten Edge-Computing-Softwarelösungen. Sind Effizienzprobleme identifiziert, können diese mit digitalen Wartungstools ermittelt und behoben werden. Dabei unterstützt eine Wissensdatenbank, um eine schnelle Auffindbarkeit von technischen Dokumenten und Video-Tutorials zu gewährleisten. Ist noch mehr Unterstützung erforderlich, können sich die Mitarbeiter des Kunden über verschiedenste Endgeräte – beispielsweise ein Tablet oder eine Augmented-Reality-Brille – mit Optima Servicemitarbeitern verbinden. Diese führen die Bediener zielsicher durch den Formatwechsel oder unterstützen beim Beheben von Prozessproblemen.

Optimas Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit

Verpacken gilt es mehr denn je mit gesellschaftlicher Verantwortung in Einklang zu bringen. Das gelingt unter anderem mit energie- und medienoptimierten Maschinen, effektiven Materialeinsatz in Konstruktion und Montage, einer effizienten Packmittelausnutzung, einer hohen Prozessgenauigkeit und Produktionseffizienz und der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen gemeinsam mit Maschinenanwendern und Packmittelproduzenten.

Deshalb entwickelt Optima Verpackungssystem, bestehend aus Stapler und Verpackungsmaschine, das sowohl Folie als auch Papier als Packmittel verarbeiten kann. Der Anspruch von Optima ist, Kundenwünsche zu 100 Prozent zu erfüllen. Das gilt auch für nachhaltige Packmittel. Verpackungen, die zu 100 Prozent aus Papier bestehen, Verpackungen aus recyceltem Kunststoff, biologisch basierte und biologisch abbaubare Kunststoffe werden schon heute auf Optima Anlagen verarbeitet und das ohne Einbußen in Sachen Design und Produktschutz.

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