FachPack 2019
Intrex-Deutschland: Late Stage Customization bietet mehr Flexibilität

14.07.2019 Die Produktfertigung in kleinen Losgrößen, verschiedenen Landessprachen und individuellen Ausstattungswünschen ist ein zunehmendes Problem für Hersteller von Pharma und Medizintechnik. Die Intrex-Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg stellt mit dem LSC-100 eine neue technische Lösung zum Thema Produktindividualisierung vor.

LSC-100: Gesamtansicht
© Foto: Intrex-Deutschland
LSC-100: Gesamtansicht

Das Szenario: Produkte werden nach dem Blistern nicht mehr etikettiert, sondern ausschließlich mit Datamatrixcodes bedruckt, in denen alle produkt- und fertigungsbezogenen Daten enthalten sind. Danach erfolgt eine Zwischenlagerung in sogenannten Tubes (Lagerboxen).

Im Auftragsfall werden die benötigten Produkte anhand der Datamatrixcodes auf den Tubes identifiziert. Dann werden diese Tubes dem Lager entnommen und in die Magazine des LSC-100 eingesetzt. Nach verschiedenen Lese- Und Prüfvorgängen beginnt die Maschine mit der Abarbeitung des Auftrags. Die Blisterpackungen werden nacheinander durch Zuführarme aus den Magazinen heraus vereinzelt und auf ein Mitnehmerband gelegt. Anschließend durchlaufen sie das Etikettiersystem Intrex 200+. Dort werden vorgefertigte Grundetiketten im Thermotransfer-Druckverfahren (Domino V320I) mit auftragsspezifischen/variablen Daten bedruckt und auf die Blister gespendet.

Links: Etikettendruck- und Spendesystem Rechts: Etikettierte Blister durchlaufen die Kameraprüfstrecke © Foto: Intrex-Deutschland
Links: Etikettendruck- und Spendesystem Rechts: Etikettierte Blister durchlaufen die Kameraprüfstrecke

Zur Qualitätsprüfung der Drucke und der aufgebrachten Etiketten wird eine Hochleistungskamera von Cognex eingesetzt. Sie kontrolliert die bedruckten Etiketten auf Vollständigkeit und Lesbarkeit. Als "Gut" bewertete Produkte bleiben zur weiteren Verarbeitung auf dem Transportband, Schlechtprodukte werden ausgeworfen.

 

Intrex-Deutschland auf der FachPack 2019: Halle 3a, Stand 3A-335

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