Henkel
Easy D4R: Mehr Materialien werden berücksichtigt

31.07.2020 Henkel hat sein Software-Tool Easy D4R weiterentwickelt: Ab sofort können nicht nur Kunststoffverpackungen schnell und zuverlässig auf ihre Recyclingfähigkeit überprüft werden, sondern auch Verpackungen aus Papier/Karton, Glas, Aluminium und Weißblech.

Die neueste Version des Bewertungs-Tools ermöglicht Verpackungsentwicklern, auch Verpackungen, die aus Papier/Karton, Glas, Aluminium oder Weißblech bestehen, zu analysieren.
© Foto: Henkel
Die neueste Version des Bewertungs-Tools ermöglicht Verpackungsentwicklern, auch Verpackungen, die aus Papier/Karton, Glas, Aluminium oder Weißblech bestehen, zu analysieren.

So leistet das Bewertungstool, das auch andere Unternehmen und Organisationen kostenlos nutzen können, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen und damit zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft.

„Wir setzen uns für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ein. Dafür sind recyclingfähige Verpackungen eine grundlegende Voraussetzung. Erkenntnisse aus dem Easy D4R-Tool haben uns darin unterstützt, neue nachhaltige Verpackungslösungen zu entwickeln, die auf unsere Ziele für das Jahr 2025 einzahlen. Darüber hinaus haben wir auch sehr positives externes Feedback erhalten. Bis heute wurde Easy D4R bereits über 2.500 Mal heruntergeladen und wir freuen uns, dass Henkel mit dem Software-Tool zu den Finalisten des diesjährigen ‚Best Practice‘-Nachhaltigkeitspreises von Packaging Europe gehört“, sagte Colin Zenger, zuständig für die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen im Unternehmensbereich Laundry & Home Care bei Henkel. „Mit der Weiterentwicklung gehen wir den nächsten Schritt: Easy D4R bewertet nun zusätzlich zu Kunststoffverpackungen auch die Recyclingfähigkeit von Verpackungen aus anderen gängigen Materialien.“

Analysemöglichkeiten für zahlreiche Materialien

Die neueste Version des Bewertungs-Tools ermöglicht Verpackungsentwicklern, auch Verpackungen, die aus Papier/Karton, Glas, Aluminium oder Weißblech bestehen, zu analysieren. Dafür wurden Design-Richtlinien, die von der Fachhochschule Campus Wien erstellt wurden, sowie der deutsche Mindeststandard für Verpackungen integriert. Eine unabhängige Prüfung durch das Fraunhofer-Institut Umsicht bestätigte, dass das weiterentwickelte Tool die Recyclingfähigkeit zuverlässig bewertet.

„Wir freuen uns, dass Henkel mit der Weiterentwicklung von EasyD4R sein Engagement für die Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen ausbaut und dieses Tool auch weiterhin anderen Unternehmen zur Verfügung stellt“, sagt Dr.-Ing. Markus Hiebel, Abteilungsleiter für Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement beim Fraunhofer Umsicht. „Die zusätzliche Möglichkeit der Bewertung weiterer Verpackungen ist ein wichtiger Schritt, um den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen.“

Kreislauffähigkeit per Knopfdruck bestimmen

Die Software bewertet auf Grundlage öffentlich anerkannter Kriterienkataloge die Recyclingfähigkeit von Verpackungen. Sie analysiert dabei die Zusammensetzung und die einzelnen Gewichtsanteile der Bestandteile – zum Beispiel Grundmaterialien, Verschlusssysteme, Etiketten oder Farben. Für alle Bestandteile ist die jeweilige Eignung für die Sortier- und Recyclingprozesse hinterlegt. Auf dieser Basis zeigt EasyD4R nach einem Ampelbewertungssystem ein klares Ergebnis an: Es veranschaulicht, welches Design zu welchem Prozentsatz recyclingfähig ist und wo Verbesserungspotenziale bestehen. So unterstützt es bei der Entwicklung nachhaltiger Verpackungslösungen.

Henkel nutzt das eigens entwickelte Software-Tool EasyD4R bereits seit Längerem und hat es vor rund einem Jahr auf seiner Website unter www.henkel.de/easyd4r zum Download zur Verfügung gestellt.

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