Studie: Verschwenderische Welt
Verschwendung beim Verbraucher kaum bewusst

13.08.2018 Movinga ​hat eine aussagekräftige Studie über die kollektive, gesellschaftliche Selbsttäuschung in Bezug auf das Horten und Verschwenden veröffentlicht.

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Als Teil einer größeren Studie über Umzugs-Trends, die später in diesem Jahr veröffentlicht werden soll, führte Movinga eine Umfrage unter 18.000 Haushaltsvorständen in 20 Ländern durch, welche die individuelle Wahrnehmung des eigenen Besitzes mit den tatsächlich genutzten Dingen abgleicht, ​um den Grad der kognitiven Dissonanz zu ermitteln, in dem wir uns eingerichtet haben​. Die Ergebnisse zeigen, dass Individuen nicht in der Lage sind, den eigenen Anteil an den globalen Problemen in puncto übermäßiger Konsum und Abfallerzeugung wahrzunehmen und Movinga hofft, dass diese Studie das Bewusstsein schärfen und eine Diskussion darüber anregen kann, wie wir unseren Teil dazu beitragen können.

 

"Bei Movinga setzen wir uns persönlich dafür ein, den Prozess für unsere Kunden effektiver und stressfreier zu gestalten, nichtsdestotrotz werden wir uns zunehmend unserer Verantwortung gegenüber der Welt, in der wir leben, bewusst”, so Finn Age Hänsel, Geschäftsführer von Movinga Movinga. "Bei Ozeanen, die immer stärker von Plastik verschmutzt werden und einer Fast Fashion-Industrie, die größer geworden ist als jemals zuvor ist es an der Zeit, Menschen zu ermutigen, ernsthaft darüber nachzudenken, ob sie wirklich mehr brauchen."

 © Foto: Movinga

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Methodik

Zunächst wurden 18.000 Haushaltsvorstände in 20 Ländern mit folgenden Fragen konfrontiert: Wie hoch ist der prozentuale Anteil an Sachen in Ihrem Kleiderschrank, der in den letzten 12 Monaten nicht getragen wurde? Wie hoch ist der prozentuale Anteil Ihrer Einkäufe, der im Mülleimer gelandet ist? Wie hoch ist der prozentuale Anteil an Dingen, die seit Ihrem letzten Umzug immer noch nicht benutzt worden sind? Anschließend wurden die Antworten mit Daten der Weltbank und anderer wissenschaftlicher Studien zu diesem Thema abgeglichen.

 

Die Studie ergab, dass Deutschland auf Platz 14 rangiert mit einer durchschnittlichen Selbsttäuschung von 18.13%. In Bezug auf die Anzahl der getragenen Kleidungsstücke wurde eine durchschnittliche Selbsttäuschung von 32%, bei der Verschwendung von Nahrungsmitteln eine durchschnittliche Selbsttäuschung von 6% und bei den Dingen, die nach einem Umzug ungenutzt blieben, eine durchschnittliche Selbsttäuschung von 16%. festgestellt. Insgesamt war Russland ​mit 3,33% das Land mit der geringsten Selbsttäuschung und die​ Schweiz​ mit 26,33% das Land mit der höchsten.


Die vollständige Studie erlaubt es, die Antworten auf der Grundlage dieser Kategorien zu filtern, um die Ergebnisse eingehender zu untersuchen.

„Bei Movinga versuchen wir ebenfalls unseren Teil beizutragen: So sorgen wir beispielsweise dafür, dass jeden Monat mindestens 15 Prozent unserer Umzüge optimiert werden, um den gesamten CO2 -Ausstoß von Lkw auf der Straße zu reduzieren. Außerdem werden wir unseren Kunden bald die Möglichkeit bieten, dass bei jedem Umzug entstandene CO2 , zu kompensieren”, so Finn Age Hänsel.

 

Den Link zur Studie finden Sie hier: https://www.movinga.de/studie/verschwenderische-welt-taeuschung-realitaet

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