Nova-Institut
Konferenz "Mikroplastik in der Umwelt"

01.06.2014

© Foto: Nova-Institut
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Kunststoffe einen großen Anteil an der „Vermüllung“ der Ozeane ausmachen. Im Meeresschutz werden Kunststoffpartikel, deren Durchmesser kleiner als fünf Millimeter ist, als Mikroplastik bezeichnet. Dabei kann es sich um sekundäre Fragmente handeln, die durch die Zersetzung größerer Kunststoffteile wie Verpackungen entstehen oder als Fasern aus Textilien ausgewaschen werden. Es können jedoch auch primäre Kunststoffpartikel sein, die bereits in mikroskopischer Größe hergestellt werden. Dazu gehören Granulate, die in kosmetischen Mitteln, Wasch- und Reinigungsmitteln sowie weiteren Anwendungsbereichen eingesetzt werden.

Die Fachkonferenz "Mikroplastik in der Umwelt - Quellen, Folgen und Lösungen" des Nova-Instituts, die am 1. Juli 2014 im Maternushaus, Köln, stattfindet, wird Quellen für Mikroplastik identifizieren und Eintragsmengen in die Umwelt quantifizieren, Folgen für marine Ökosysteme und die Menschheit aufzeigen sowie Lösungswege für bestehende Probleme vorschlagen, wie z.B. Vermeidung, Recycling oder Biopolymere. Weitere Informationen zum finalen Programm finden Sie unter www.bio-based.eu/mikroplastik/programm. Während der Veranstaltung wird es viel Raum für Diskussionen zwischen Herstellern, Anwendern, Wissenschaftlern, Umweltverbänden, Behörden und weiteren Interessensgruppen geben. Das Anmeldeformular ist unter www.bio-based.eu/mikroplastik/anmeldung zu finden.

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BU: Am 1. Juli 2014 veranstaltet das Nova-Institut die Fachkonferenz "Mikroplastik in der Umwelt".

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