Fraunhofer Gesellschaft
Statement zum Konjunkturpaket

05.06.2020 Die Fraunhofer-Gesellschaft begrüßt das mutige Konjunkturpaket der Bundesregierung. Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft stellt in seinem Statement entschlossenes Handeln in den Vordergrund.

Prof. Neugebauer: "130 Milliarden Euro umfasst das ambitionierte Konjunkturprogramm der Bundesregierung – 50 Milliarden Euro davon fließen in ein richtungsweisendes Zukunftspaket, das explizit für Zukunftstechnologien und Klimaschutz vorgesehen ist."
© Foto: Fraunhofer Gesellschaft
Prof. Neugebauer: "130 Milliarden Euro umfasst das ambitionierte Konjunkturprogramm der Bundesregierung – 50 Milliarden Euro davon fließen in ein richtungsweisendes Zukunftspaket, das explizit für Zukunftstechnologien und Klimaschutz vorgesehen ist."

„Eine Krise, wie wir sie mit der SARS-CoV-2-Pandemie derzeit erleben, erfordert entschlossenes Handeln. Dies gilt für die Überwindung der medizinischen Krise ebenso wie für die Bewältigung aller Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. In diesem Sinne begrüßt die Fraunhofer-Gesellschaft ausdrücklich das mutige Konjunkturpaket der Bundesregierung, das an den richtigen Stellen ansetzt und eine solide Grundlage schafft sowohl für die Erholung als auch für die maximale Ertüchtigung der Wirtschaft für die Zeit nach Corona.

130 Milliarden Euro umfasst das ambitionierte Konjunkturprogramm der Bundesregierung – 50 Milliarden Euro davon fließen in ein richtungsweisendes Zukunftspaket, das explizit für Zukunftstechnologien und Klimaschutz vorgesehen ist. Dieses wird nicht nur kurzfristige Konjunkturimpulse setzen, sondern auch langfristig die Wirtschaft und Forschung am Standort Deutschland stärken. Die Investition in strategisch wichtige Technologiebereiche wie Quantencomputing und Künstliche Intelligenz sowie das Bekenntnis zu einer nationalen Wasserstoffstrategie werden wichtige Beiträge für unsere technologische Souveränität und für eine nachhaltige Wertschöpfung leisten – und dafür sorgen, dass Deutschland auch weiterhin im internationalen Vergleich eine führende Rolle innehaben wird.

Besonders begrüßen wir zudem die Erhöhung der steuerlichen Forschungszulage auf vier Millionen Euro. Dadurch werden die Möglichkeiten zur Kooperation von Unternehmen mit Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen deutlich erhöht. Dies kommt gerade kleineren und mittleren Unternehmen zu Gute und kann ihnen in diesen schwierigen Zeiten einen gezielten Innovations-Push geben.“

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