Forschungsvorhaben von Simplan
Simulations-Plattform für Smart Services

10.02.2020 Für das Lernen und die Entscheidungsunterstützung bietet sich bei Aftersales-Services wie Prozessoptimierung, Schulung, Instandhaltung, Umbau und Modernisierungauch der Einsatz unterschiedlicher Simulationstools an. Solche Tools werden aktuell insbesondere von KMU nur sporadisch und isoliert eingesetzt. Eine Vernetzung von Simulationssystemen untereinander und mit den realen Produktionsanlagen existiert kaum.

Teilnehmer am Kick-off des Forschungsvorhabens Seamless.
© Foto: Simplan AG
Teilnehmer am Kick-off des Forschungsvorhabens Seamless.
Vor diesem Hintergrund starteten zehn Unternehmen und Institute das Forschungsvorhaben Seamless (Simulationsgestützte assistenzsystem-basierende Engineering- und Maintenance-Dienstleistungen für Lean Aftersales-Services). Ziel ist die Entwicklung und Bereitstellung von Simulationstools auf einer cloudbasierten Plattform „Simulation enhanced Assessment as a Service (SeAaaS)“, die es Anwendern erlaubt, unterschiedliche Simulatoren synergetisch zu kombinieren und für smarte Services zu nutzen.

Der Kick-off von Seamless fand am 4. und 5. Februar 2020 beim Projektkoordinator SimPlan in Hanau statt. Mit Blick auf die angestrebten Projektergebnisse sprach Sven Spieckermann, Vorstandssprecher der SimPlan AG, von einer großen Chance gerade auch für KMU. Sie könnten mit neuen simulationsgestützten Aftersales-Services ihre Position im härter werdenden Markt für Maschinen und Anlagen behaupten.

Weitere Partner im Projekt Seamless sind Actimage GmbH Kehl, Dieffenbacher GmbH Eppingen, EKS InTec GmbH Weingarten, EXAPT Systemtechnik GmbH Aachen, FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe, Innolite GmbH Aachen, Seeburger AG Bretten, TU Chemnitz (Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement) und das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt Seamless wird mit Mitteln des Bundes-ministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Förderbereich „Komplexe Produkte, Produktionsprozesse und –anlagen (Smart Services)“ gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut. Das Projekt läuft bis Januar 2023.
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