Netto
Milch in Mehrweg-Glas

14.08.2019 Der Netto Marken-Discount gibt bekannt, ab sofort in weiten Teilen Süddeutschlands regional erzeugte Milch in umweltfreundlicheren Mehrweg-Glasflaschen zu verkaufen. Im Vergleich zu den weit verbreiteten Einweg-Getränkekartons oder PET-Flaschen sieht man Mehrweg-Glasflaschen als die deutlich nachhaltigere Lösung.

© Foto: Netto Marken-Discount AG & Co. KG
Kurze Transportwege schonen dank der Partnerschaft mit lokalen Betrieben aus der Region Klima und Umwelt zusätzlich, so das Unternehmen. Mehrweg habe bei Netto Tradition: Schon lange bietet der Lebensmittelhändler bundesweit ein größes Sortiment an Getränken in umweltfreundlichen Mehrwegverpackungen an.

Milch aus Franken und dem Schwarzwald – regional erzeugt und abgefüllt

Ab sofort verkauft Netto in rund 240 Filialen in Nordbayern und Osthessen die Frankenland Frische Landmilch 3,8% in der nachhaltigeren 1l-Mehrweg-Glasflasche für 1,29 Euro. Außerdem erhalten Netto-Kunden in weiten Teilen Baden-Württembergs die Schwarzwaldmilch frische Weidemilch 3,8% in der 1l-Mehrweg-Glasflasche zum Preis von 1,39 Euro. Für diese Milch verbringen die Kühe laut dem Unternehmen von Frühjahr bis Herbst an mindestens 150 Tagen pro Jahr auf einem Weidegang von mindestens acht Stunden täglich auf großen Weideflächen inmitten der Schwarzwälder Naturparks. Der Artikel ist in rund 160 Netto-Filialen zwischen Stuttgart, Freiburg im Breisgau und Bodensee erhältlich.

„Verpackungen und Transportbehältnisse mehrfach zu nutzen, ist immer die bessere Wahl. Deshalb suchen wir, wo immer möglich, nach Wegen für mehr Mehrweg in unserem Sortiment. Bei Getränken sind wir da seit Langem führend im Lebensmitteldiscount. Milch kommt jetzt regional neu hinzu. Unser Mehrweg-Engagement umfasst darüber hinaus auch Mehrwegnetze zum Transport von losem Obst und Gemüse, Mehrwegboxen für frische Fleisch- und Wurstwaren und verschiedene wiederverwendbare Einkaufsbeutel“, sagt Christina Stylianou, Leiterin Netto-Unternehmenskommunikation.

Reduktion von Verpackungsmüll

Das Thema Verpackungen gehöre bereits seit 2015 zu den Schwerpunktthemen von Netto im Rahmen der Partnerschaft für Nachhaltigkeit mit der Natur- und Umweltschutzorganisation WWF Deutschland (World Wide Fund For Nature). Dabei gehe es um einen ganzheitlichen Ansatz, statt um punktuelle, plakative Aufschläge. Grundsätzlich gelte es, den Verpackungsverbrauch wo möglich zu vermeiden. Sei die Vermeidung nicht möglich, setzte Netto auf das Prinzip „Mehrweg statt Einweg“ und Reduzierung. Darüber hinaus forciere Netto die Verwendung von Recyclingmaterialien, wo es möglich und sinnvoll ist.

Regionale Erzeuger stärken

Das Thema Regionalität spielt dem Unternehmen zufolge im Rahmen der nachhaltigen Sortimentsausrichtung von Netto Marken-Discount schon lange eine wichtige Rolle und spiegelt sich in vielen verschiedenen Warengruppen wider. Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern umfasse neben Erzeugern von Obst und Gemüse unter anderem auch Landwirte, Bäckereien, Brauereien und Mineralbrunnen. Auf diesem Weg unterstütze Netto mittelständische und familiengeführte Unternehmen aus der Heimat.
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