Kaufland
"Bewusster verpackt"-Logo kommt

11.09.2019 Kaufland möchte Plastikmüll deutlich reduzieren. Bis 2025 hat sich das Handelsunternehmen vorgenommen, den eigenen Kunststoffverbrauch um mindestens 20 Prozent zu verringern. Ab sofort sind Eigenmarkenprodukte, deren Verpackungen nachhaltiger gestaltet sind, mit einem neuen ‚Bewusster verpackt‘-Logo gekennzeichnet. Der Kunde erkennt so auf den ersten Blick, wo Plastik eingespart und die Recyclingfähigkeit oder der Rezyklatanteil erhöht wurden.

"Bewusster verpackt"-Logo für nachhaltige Verpackungen
© Foto: Kaufland
"Bewusster verpackt"-Logo für nachhaltige Verpackungen
„Umweltschutz geht uns alle an. Insbesondere die Reduktion von Plastik müssen wir vorantreiben“, betont Lavinia Kochanski, Leiterin Nachhaltigkeit bei Kaufland. „Als Einzelhandelsunternehmen tragen wir eine hohe Verantwortung und können viel bewirken. Besonders bei den Verpackungen unserer Eigenmarken können wir effektiv und schnell reagieren, da wir eng mit den Produzenten im Austausch sind. Wir schaffen es in diesem Jahr über 2.000 Tonnen Plastik einzusparen. Die Eigenmarken machen davon allein 1.700 Tonnen aus.“

Mehr Transparenz

Das ‚Bewusster verpackt‘-Logo schafft mehr Transparenz für die Kunden und ist ab sofort auf der Vorder- oder Rückseite der Verpackung angebracht. Dafür muss diese mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Recyclingfähigkeit von mindestens 80 Prozent
  • Rezyklatanteil von mindestens 30 Prozent
  • Einsparung von Volumen oder Gewicht des Verpackungsmaterials von mindestens 10 Prozent

Das Logo ist bereits auf verschiedenen Eigenmarkenprodukten sichtbar, beispielsweise dem Sonnenblumenöl von K-Classic sowie Zahnbürsten, Kräuterbädern und Fußpflegeartikeln der hauseigenen Drogeriemarke Bevola. Bis Ende des Jahres werden etwa 25 Eigenmarkenartikel von Kaufland das ‚Bewusster verpackt‘-Logo tragen.

Weitere Einsparungen von Kunststoff

In diesem Jahr hat Kaufland bereits einige seiner Eigenmarkenverpackungen umgestellt: Das Unternehmen hat zum Beispiel die Kunststofffolie des K-Classic-Schlemmerfilets gänzlich entfernt, den Kunststoffschaft bei den Bevola-Wattestäbchen durch Papier ersetzt und bei allen Kaffeebechern der Eigenmarke K-to-go die Kunststoffdeckel durch eine integrierte Trinköffnung im Aluverschluss ersetzt. Auch im Bereich Frische und Non-food arbeitet Kaufland ständig an Optimierungen: Durch weitere Verpackungsumstellungen bei Obst und Gemüse, Fleisch in Selbstbedienung sowie bei Textilien kommt das Unternehmen auf eine Kunststoffeinsparung von über 2.000 Tonnen im Jahr.

Zur Kunststoffstrategie der Schwarz Gruppe

Die Schwarz Gruppe, die mit den Handelssparten Lidl und Kaufland zu den international größten Handelsunternehmen gehört, ist sich ihrer Verantwortung für die Umwelt bewusst und nimmt diese wahr. Mit Reset Plastic hat sie eine ganzheitliche, internationale Strategie entwickelt, die sich in fünf Handlungsfelder gliedert: Vermeidung, Design, Recycling, Beseitigung sowie Innovation und Aufklärung. Damit wird die Vision „Weniger Plastik – geschlossene Kreisläufe“ Wirklichkeit.

Die fünf Leitsätze der Handlungsfelder von Reset Plastic- die Plastikstrategie der Schwarz Gruppe:

  1. Reduce – Vermeidung: Wir verzichten wo immer möglich und nachhaltig auf Plastik.
  2. Redesign – Design: Wir gestalten Produkte so, dass sie recyclingfähig sind, und schließen Kreisläufe.
  3. Recycle – Recycling: Wir sammeln, sortieren, recyceln und schließen Wertstoffkreisläufe.
  4. Remove – Beseitigung: Wir unterstützen bei der Beseitigung von Plastikmüll aus der Umwelt.
  5. Research - Innovation und Aufklärung: Für innovative Lösungen investieren wir in Forschung und Entwicklung und klären über Recycling und Ressourcenschonung auf.
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