Fachpack 2018
Herma: Ein Etikettierer mit besten Verbindungen

20.07.2018 Der neue Etikettierer Herma 500 ist web-fähig und über Ethernet steuerbar, mit hoher Integrationskompetenz und bestechenden Leistungsparametern. Herma kommt damit dem Gedanken der Smart Factory im Verpackungs- und Kennzeichnungsbereich mit Riesenschritten näher.

Web-fähig und über Ethernet steuerbar, mit hoher Integrationskompetenz und bestechenden Leistungsparametern – der neue Etikettierer Herma 500 ist ein neuer „Netzwerker“.
© Foto: Herma
Web-fähig und über Ethernet steuerbar, mit hoher Integrationskompetenz und bestechenden Leistungsparametern – der neue Etikettierer Herma 500 ist ein neuer „Netzwerker“.

Der Herma 500 verfügt über intelligente Features im Hinblick auf Anforderungen für die „Industrie 4.0“. Unter dem Motto „Leading Performance – smartly connected“ präsentiert der Spezialist für Selbstklebetechnik die völlig neuentwickelte Etikettierer-Generation.

 

Steuerung aus der Ferne

Das Nachfolgemodell des Herma 400 besticht durch Konnektivität, intuitive Bedienbarkeit, flexible Integrierbarkeit und gute Leistungsparameter. Eine Herma Neuheit ist die Web-Funktionalität des neuen Etikettierers. „Damit können Anwender bei Bedarf die Parametrisierung, Wartung und Bedienung zukünftig via Internet schnell und einfach realisieren. Zudem kann der Etikettierer ebenso aus der Ferne gesteuert werden. Das trägt dazu bei, Rüst- und Wartungszeiten zu reduzieren und damit Kosten einzusparen“, erläutert Martin Kühl, Leiter des Herma Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen. Des Weiteren ist die Anbindung an ein übergeordnetes Steuerungssystem über OPC UA und Industrial Ethernet Schnittstellen ohne Zusatzkomponenten möglich. „Für den Anwender und Bediener bedeutet das zum Beispiel eine effizientere Kontrolle von Produktionsprozessen, etwa bei komplexen Verpackungsanlagen.“ Dank der UL- und CSA-Konformität ist der neue Etikettierer zukünftig auch standardisiert einsetzbar für Anlagen in den USA und Kanada.

 

Mit drei Klicks zum Ziel

Der 4,3 Zoll große, farbige Touchscreen ist in Schritten von 90-Grad drehbar und damit in jeder Einbausituation optimal ablesbar. Er lässt sich sowohl mit als auch ohne Handschuhe bedienen. Die Menüstruktur ist so gestaltet, dass nicht mehr als drei Klicks benötigt werden, um zum gewünschten Menüpunkt zu gelangen. Der Herma 500 ist außerdem in der Lage, Meldungen und Texte in mehr als 30 Sprachen anzuzeigen. Über den lesefreundlichen Touchscreen lassen sich zudem Bedienungsanleitungen, Einfädelschemen, und Hilfethemen anzeigen. „Diese Informationen liegen dem Bediener dann direkt am Gerät vor. Damit können wir dem Bediener sehr effizient Hilfe zur Selbsthilfe liefern“, so Martin Kühl.

 

Flexibilität auf engstem Raum

Wie bereits das Vorgängermodell kommt der neue Herma 500 komplett ohne Schaltschrank aus. Die Steuereinheit ist unmittelbar im Gerät selbst integriert. Das macht den Etikettierer äußerst kompakt und selbst auf engstem Raum einfach integrierbar. Mit wenigen Handgriffen lässt sich die Position des Etikettierers innerhalb einer Anlage verändern oder bei Bedarf schnell in eine andere Produktionslinie einsetzen. Zudem ist der Herma 500, was seine Geometrie und seine Anschlusspunkte angeht, zum Vorgängermodell weitgehend kompatibel: Bei Bedarf heißt es einfach: alter Etikettierer raus, neuer Etikettierer rein. Das lohnt sich schon aufgrund einer noch einmal deutlich gesteigerten Leistung: Selbst mit mechanischen Abwicklern und Aufwicklern schafft der Herma 500 eine Etikettiergeschwindigkeit von 50 Metern pro Minute – bisher lag die Grenze bei 40 Metern pro Minute.
„Der gesamte Leistungsumfang des Herma 500 ist in dieser Kombination hinsichtlich Konnektivität, Flexibilität und Bedienbarkeit weltweit einzigartig“, sagt Martin Kühl.


Herma auf der Fachpack: Halle 3A, Stand 236

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