Weidenhammer
positive Bilanz für 2013

24.04.2014

© Foto: WPG
Die Weidenhammer Packaging Group (WPG) hat auch das Geschäftsjahr 2013 mit einem Plus abgeschlossen: Trotz der nach wie vor kritischen Wirtschaftslage in vielen europäischen Märkten steigerte die Gruppe ihren Gesamtumsatz um rund 2,5 % auf 251 Mio. Euro (2012: 245 Mio. Euro). Der Cash Flow konnte auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. Dieser Erfolg eröffnet der WPG 2014 die Möglichkeit zu weiteren Investitionen in Innovationen und den Ausbau ihres Produktportfolios. Im Fokus stehen dabei besonders dichte Barriere-Verpackungen für Lebensmittel, aber auch Neuentwicklungen wie die Natural Can. Im Jahr der Interpack will die WPG sowohl neue Produktsegmente als auch geographisch neue Märkte erschließen: So wurde im Januar ein neues Werk in Chile eröffnet. Trotz der politischen Fragezeichen soll zudem das russische Werk in Vladimir wesentlich erweitert werden.

Für die WPG ist 2013 das achtzehnte Jahr in Folge, das sie mit einem gesunden Wachstum abschließt – und dies trotz der drohenden Deflation im EU-Raum. „Mit dieser positiven Bilanz war nicht unbedingt zu rechnen. Vor allem in Südeuropa ist das Marktumfeld nach wie vor schwierig. Dazu kommen der anhaltende Preisdruck auf unsere Kunden im Einzelhandel sowie erhebliche Kostensteigerungen bei Personal und Energie“, erklärt Ralf Weidenhammer, Geschäftsführer der WPG. „Umso zufriedener sind wir, dass wir mit wenigen Ausnahmen in praktisch allen Länderorganisationen unsere Umsatzziele erreicht oder sogar übertroffen haben.“ Die Zahl der Mitarbeiter blieb dabei konstant bei 1.100.

Beide Weidenhammer-Geschäftsbereiche, Karton- und Kunststoff-verpackungen, trugen zu der positiven Jahresbilanz bei. Besonders erfreulich: Neben dem Kerngeschäft der Gruppe mit Kombidosen verbuchte 2013 auch die Kunststoffsparte Weidenhammer Plastic Packaging (WPP) mit Sitz im sächsischen Zwenkau erkennbare Zuwächse. „Unser Geschäft mit hochwertigen Kunststoffverpackungen im In-Mould Labelling Verfahren (IML) entwickelt sich weiter gut“, erklärt Ralf Weidenhammer. „Im vergangenen Jahr konnten wir einige wichtige Kunden hinzugewinnen – insbesondere im Segment der Molkereiprodukte, die ein wichtiger Wachstumsbereich für uns sind. Unsere Kunststoffsparte ist mittlerweile eine wichtige Säule unserer Zukunftsplanung.“ 2014 will die WPG deshalb ihren bisherigen Kurs fortsetzen und weiter organisch durch neue Kunden und Märkte wachsen. Angestrebt wird für das laufende Jahr ein Umsatz von 254 Mio. Euro. „Wir erwarten keine großen Umsatzsprünge, arbeiten aber an wichtigen Projekten, die zum Jahreswechsel 2014/2015 in Produktion gehen sollen“, so Ralf Weidenhammer. „Insgesamt setzt sich leider der Trend des vergangenen Jahres fort: Wir müssen jedes Jahr mehr Umsatz generieren, um den gleichen Cash Flow wie im Vorjahr zu erreichen. Für uns bedeutet dies, dass wir uns jeden Tag aufs Neue den anspruchsvollen Marktverhältnissen stellen müssen – Gelegenheiten zum Ausruhen gibt es nicht.“

www.weidenhammer.de

BU: Die noch junge Unternehmenstochter Weidenhammer UK mit Sitz im nordenglischen Bradford erreichte auch im dritten Jahr in Folge ein zweistelliges Umsatzwachstum.

Foto: WPG
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