Prowell
Ausbau des Verpackungsparkmodells

27.07.2014

© Foto: Prowell, Rokycany
Prowell, ein Unternehmen der Progroup AG, hat bereits 1998 das erste Verpackungsparkmodell ins Leben gerufen. Im 2. Halbjahr 2015 wird nun in einer strategischen Partnerschaft mit dem Kunden Liebensteiner Kartonagen eine weitere Variante dieses Modells in Betrieb gehen. Am Standort Plößberg entsteht das 8. Formatwerk der Prowell GmbH. Dieses Werk wird im Netzwerk der übrigen Prowell Werke integriert sein und so das maximale Maß an Synergien und Integrationseffekte erzielen.

Bei einem Verpackungspark wird der Verpackungshersteller direkt über vollautomatische Transportsysteme mit Wellpappenformaten von Prowell beliefert. Nahezu der gesamte Prozess ist über IT-Systeme automatisiert. Mit Erfassung eines Verpackungsauftrages beim Verpackungshersteller wird unmittelbar eine Bestellung bei Prowell ausgelöst. Darauf basierend erfolgt die Herstellung und Bereitstellung der Wellpappenformate. Sobald beim Verpackungshersteller der jeweilige Auftrag verplant wird, wird die automatische Anlieferung ausgeführt – ganz ohne jeglichen manuellen Eingriff.

Der maßgebliche Nachteil integrierter Verpackungswerke gegenüber diesem Konzept liegt in der Beschränkung der Wellpappenanlage auf die Belieferung von nur wenigen Verarbeitungsmaschinen und damit in der vergleichsweise niedrigen Auslastung der Wellpappenanlagen und der damit verbundenen Optimierungsprobleme. Durch den Verpackungspark werden diese Nachteile eliminiert, indem die Volumenproduktion einer Hochleistungswellpappenanlage unter Vermeidung logistischer Nachteile mit spezialisierter Verpackungsherstellung kombiniert wird. Insbesondere durch die Vernetzung der beiden Geschäftsmodelle entsteht ein klarer Vorteil gegenüber den traditionellen Geschäftsmodellen.

Gemeinsam mit dem Verpackungsspezialisten Liebensteiner wird Prowell nun eine Variante des Geschäftsmodells im 2. Halbjahr 2015 starten. Die Grundprinzipien der räumlichen Nähe bleiben bestehen. Der Unterschied zu den bisherigen Verpackungsparks liegt darin, dass Prowell sich erstmalig bei einem Kunden niederlässt und nicht umgekehrt. Diese Maßnahme ist erforderlich, um das Unternehmen Liebensteiner und weitere regionale Prowell Kunden weiter zu stärken. Die hochmoderne „state of the art“ Wellpappenanlage wird pro Jahr 180 Mio. m² mit einer Arbeitsbreite von 2,50 m produzieren.


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BU: Im 2. Halbjahr 2015 wird in einer strategischen Partnerschaft mit Liebensteiner Kartonagen eine weitere Variante des Verpackungsparkmodells von Prowell in Betrieb gehen.

Foto: Prowell, Rokycany
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