Optima
Geschäftsjahr 2013

30.03.2014

© Foto: Optima
Die Optima Gruppe (Schwäbisch Hall) hat das Geschäftsjahr 2013 mit einem Anstieg des konsolidierten Umsatzes auf über 300 Mio. Euro abgeschlossen. Die Strategie, wegweisende Technologien miteinander zu kombinieren und diese branchenspezifisch zu adaptieren, erlaubt einen weiterhin positiven Ausblick.

Der Vorjahresumsatz von 240 Mio. Euro wurde deutlich übertroffen. „Auch die Entwicklung in diesem Jahr verläuft bislang auf erfreulichem Niveau“, sagt Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter der Optima packaging group GmbH (Schwäbisch Hall). Optima beschäftigte Ende 2013 an den drei deutschen und 13 internationalen Standorten 1.800 Mitarbeiter. In Deutschland arbeiten 1.500 Mitarbeiter, davon 1.300 am Stammsitz in Schwäbisch Hall. Über 85 Prozent des Umsatzes wurden im Export erwirtschaftet.

Die Ausbildung nimmt im Unternehmen einen hohen Stellenwert ein. Ende 2013 absolvierten 133 Auszubildende und DH-Studenten eine Ausbildung bei Optima – davon ein großer Teil im modernen Ausbildungszentrum in Schwäbisch Hall. Dieses wird zusätzlich von den Optima Auslandsniederlassungen für die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter in mehrwöchigen Intervall-Trainings genutzt.

Die vier Unternehmensbereiche Pharma, Consumer, Nonwovens und Life Science entwickeln und realisieren branchenspezifische Anlagen. Auf diesen werden Lebensmittel, Kosmetika, pharmazeutische Fertigspritzen, Wundauflagen, Papierhygieneprodukte und viele weitere Produkte verarbeitet. Dabei verschmelzen die Verpackungs- und Prozesstechnologien zunehmend. Die „klassischen“ Verpackungsfunktionen Füllen und Verschließen werden kombiniert mit Robotik, Montage-, Hygiene- und Steriltechnologien, Gefriertrocknung, Converting und zahlreichen weiteren Prozessen.

Technologische Synergien wurden in den vergangenen Jahren innerhalb der Optima Gruppe mit organisatorischen Maßnahmen gezielt gefördert. Insbesondere die räumliche Zusammenlegung von Kapazitäten führte zu positiven Effekten und zahlreichen Neuentwicklungen. Darüber hinaus findet zwischen den Unternehmensbereichen ein Technologietransfer statt. Fragt etwa die pharmazeutische Industrie nach einer Lösung für besonders große Füllmengen, findet eine enge Kooperation mit dem Consumer-Bereich statt, der hierfür geeignetes Know-how und Fülltechnologien beisteuern kann. Die Technologieführerschaft in vielen Bereichen – etwa die leistungsstärksten Anlagen für Baby- und Femcare-Produkte oder auch für Kaffeeportionspackungen –, zahlreiche Neuentwicklungen sowie die in den letzten Jahren für technische und kaufmännische Mitarbeiter stark ausgebauten Weiterbildungsangebote werden als weitere Bausteine des Erfolgs angesehen.

2013 wurden bei Optima bedeutende Veranstaltungen abgehalten. Den Auftakt bildete eine Event-Woche im April 2013, als das zu Jahresbeginn bezogene neue Verwaltungsgebäude von Optima Consumer offiziell eingeweiht wurde. Flankiert wurde diese Woche von Open-house Veranstaltungen für Kunden und Besucher der Packaging Valley Days 2013 mit Maschinenbesichtigungen. Den Abschluss bildete ein Tag der offenen Tür für Mitarbeiter und deren Angehörige. Das inzwischen in Fachkreisen weltweit renommierte Pharma Forum fand im September 2013 statt. Die vielen internationalen Gäste tauschten während zwei Tagen bei Optima Pharma Erfahrungen und Meinungen zu neuen Entwicklungen im Bereich der pharmazeutischen Füll-, Verschließ- und Prozesstechnologien aus.

Auch 2013 wurden zahlreiche gesellschaftliche und soziale Projekte gefördert, wie beispielsweise Robotik AGs an Schulen im Raum Schwäbisch Hall. Neben dem Sponsoring des Materials unterstützt Optima auch auf personeller Seite, in der Betreuung der Schülergruppen und den Vorbereitungen auf die Roboter Olympiade (World Robot Olympiad). Damit soll nicht zuletzt bei den Schülern das Interesse an der Technik gefördert werden. Zudem wurden viele Sportlergruppen, Veranstaltungen und vor allem auch Hilfseinrichtungen auf lokaler und internationaler Ebene unterstützt.


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BU: Virtuelle Technologien halten bei Optima Einzug in den Engineering-Prozess.

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