Drupa 2016
Zukunftstechnologien im Fokus

12.05.2014

© Foto: Messe Düsseldorf
Die Drupa 2016 – unumstritten die Weltleitmesse Nr. 1 für Print & Crossmedia Solutions – geht mit einer strategischen Neuausrichtung, einer grundlegend überarbeiteten Nomenklatur und einem neuem Key Visual an den Start. Unter dem Slogan „touch the future“ rückt sie verstärkt die Innovationskraft der Branche in den Fokus und gibt Zukunftstechnologien eine Plattform. Premiere dieses Relaunches ist auf der Interpack 2014, der größten Messe der Verpackungsbranche vom 8. bis 14. Mai. Dort präsentiert sich die Drupa 2016 mit einem Stand (Eingang Nord, Stand B 04) und einer Pressekonferenz zum ersten Mal der weltweiten Fachöffentlichkeit.

„Keine andere Messe – ob regional oder national, ob Nischen- oder Spezialevent – hat diese Relevanz für die gesamte Branche. Auf der Drupa werden Innovationen und Trends präsentiert, ist die Zukunft der gesamten Druck- und Medienbranche greifbar, sind Visionen erlebbar und Investitionen Realität“, brachte Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf, den USP der Drupa anlässlich der Pressekonferenz am 12. Mai auf den Punkt. „Das hat die Drupa in ihrer mehr als 60-jährigen Geschichte in mehr als überzeugender Form unter Beweis gestellt. Und das wird auch die Drupa 2016 eindrucksvoll zeigen“, so Dornscheidt weiter. Das Erfolgsgeheimnis lässt sich in drei Punkten zusammenfassen: Trends identifizieren, sie aktiv vorantreiben und die richtigen Messekonzepte dafür entwickeln.

Aktuell befindet sich die Druckbranche in einem radikalen strukturellen Wandel und tief greifenden Konsolidierungsprozessen. Gleichzeitig revolutionieren neue Technologien wie Functional Printing, Printed Electronics und 3D-Druck den Markt und eröffnen weltweit große Chancen und Wachstumspotenziale. Das gleiche gilt für Anwendungen und Lösungen im Digitaldruck, Verpackungs- und Etikettendruck sowie im Bereich der industriellen Fertigung. „Genau hier, an diesen Entwicklungen setzt die Neupositionierung der Drupa an und stellt die Innovationskraft der Branche in den Mittelpunkt“, unterstrich Dornscheidt. „Gemeinsam mit unserem Partner VDMA und seinen Mitgliedsfirmen Heidelberger Druckmaschinen, Koenig & Bauer, Kolbus, Leonhard Kurz, manroland web systems, Polar-Mohr, technotrans, Voith, Windmöller & Hölscher – um einige der wichtigsten zu nennen – und Global Playern wie Bobst, Canon, EFI, Gallus, Hewlett-Packard, Ricoh oder Xerox haben wir diese Neupositionierung erarbeitet“, erklärte Dornscheidt auf der Pressekonferenz in Düsseldorf.

So wird die Drupa 2016 für Print & Crossmedia Solutions stehen. Sämtliche technische Verfahren rund um Druck und Crossmedia, das gesamte Spektrum der Anwendungsbereiche und Geschäftsfelder werden auf der Drupa 2016 präsentiert. Lösungsorientierte Technologien und Anwendungen sowie innovative Geschäftsideen oder Best-Practice-Beispiele rücken verstärkt in den Fokus. Der neue Untertitel der Drupa – no. 1 for print and crossmedia – bringt das präzise auf den Punkt.

Die Drupa definiert Highlight-Themen, die im Markt eine herausragende Rolle spielen bzw. das Potenzial dazu haben. Das sind im Einzelnen: Verpackungsdruck inklusive digitaler Etikettendruck, Multichannel-Publishing und Green Printing. Durch gezielte Aktivitäten, wie separate Veranstaltungen, Eventformate und eine spezielle Zielgruppenansprache, stellt sich die Drupa in diesen Themenfeldern strategisch neu auf.

Parallel zur strategischen Neupositionierung wurde das Corporate Design der Drupa überarbeitet und ein Key Visual erarbeitet, das die Innovationsstärke der Branche unterstreicht. Die bewährten Elemente – wie das Pixel-Logo und die Farbe Rot – wurden beibehalten. Aber gleichzeitig wurde eine neue Bildsprache entwickelt, die den Anspruch der neuen Drupa unterstreicht.

Unter dem Slogan „touch the future“ rückt die Innovationskraft der Branche verstärkt in den Fokus, Zukunftstechnologien wie Printed Electronics und 3D-Druck werden präsentiert. Bereits zur Drupa 2012 ist der Startschuss gefallen, zukunftsweisenden Technologien den Weg zu ebnen und sie verstärkt in die Drupa einzubinden. Unter der Marke PEPSO – Printed Electronics Products and Solutions – wurde dieses Thema mit den Kooperationspartnern OE-A (Organic Electronics Association) und ESMA (Association in Europe for Specialist Printing Manufacturers of Screen, Digital and Flexo technology) in Form einer Sonderschau bzw. einer Roadmap zum ersten Mal aufgegriffen und mit einem bisher einmaligen Konzept weiterentwickelt. Auf den sechs Weltleitmessen glasstec, COMPAMED, EuroCIS, K, EuroShop und Interpack wurde die Marke PEPSO seit der Premiere auf der Drupa 2012 konsequent weiterentwickelt – wie auch auf der Interpack 2014 zu sehen ist. Internationale Aussteller präsentieren auf der Interpack 2014 die neusten Trends und Entwicklungen im Bereich Functional Printing und Printed Electronics.

Den gleichen strategischen Ansatz verfolgt die Drupa mit dem Thema 3D-Druck unter der Marke „3D fab + print“, unterstützt vom VDMA. Die Bedeutung additiver Fertigungsverfahren für die Werkzeugtechnik, Bauteilproduktion, Medizintechnik und Konsumgüterindustrie ist immens. Von daher steht das Thema auch auf den Veranstaltungen der Bright World of Metals, der MEDICA, der COMPAMED und der Drupa 2016 im Fokus.

Nomenklatur jetzt mit sechs Hauptgruppen

Die sogenannte Nomenklatur – das Angebots-Profil der Drupa – wurde entsprechend der Neupositionierung grundlegend überarbeitet und von bisher sieben auf sechs folgende Hauptgruppen konzentriert:

1. Prepress / Print
2. Premedia / Multichannel
3. Post Press / Converting / Packaging Printing
4. Future Technologies
5. Materials
6. Equipment / Services / Infrastructure

Ab sofort können sich Firmen, die Produkte und Dienstleistungen zu diesen Angebotsbereichen im Portfolio haben, zur Drupa 2016 anmelden. Die gedruckte Ausstellereinladung wird weltweit verschickt, das digitale Anmeldeformular ist unter www.drupa.de verfügbar. Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2014.



www.drupa.de

BU: Die Drupa 2016, Weltleitmesse für Print & Crossmedia Solutions, geht mit einer strategischen Neuausrichtung, einer grundlegend überarbeiteten Nomenklatur und einem neuem Key Visual an den Start.

Foto: Messe Düsseldorf
stats