Casimir Kast
Partnerschaft mit Rack & Schuck

13.11.2014 Casimir Kast und Rack & Schuck vereinbaren eine Partnerschaft für den Bereich Display, in der beide Unternehmen ihre Spezialisierungen einbringen, dabei ihre wirtschaftliche Selbstständigkeit beibehalten. Im Zuge dessen wird Casimir Kast die eigene Fertigung von Displays auslaufen lassen. Weitere Rationalisierungen im Verpackungsbereich von Casimir Kast führen zur Optimierung der Produktionsprozesse.

© Foto: Casimir Kast
„Teamwork funktioniert am besten, wenn jeder sein spezielles Knowhow in die Zusammenarbeit einbringen kann“, kommentiert Christian Oetker-Kast, geschäftsführender Gesellschafter von Casimir Kast die Partnerschaft. „Casimir Kast ist spezialisiert auf Großserien. Wir haben zwar bewiesen, dass wir auch Display können, Rack & Schuck ist in diesem Bereich aber eindeutig besser aufgestellt.“ So sei das Mannheimer Unternehmen Spezialist für Kleinserien, für selbstdarstellende und warentragende Displays, aber auch für Verpackungen in Spezialkonstruktionen und kleinen bis mittleren Auflagen. Demgegenüber ist der tiefere Produktionsprozess von Casimir Kast auf die Herstellung von Verpackungen in hohen Auflagen ausgerichtet. „Wir konzentrieren uns auf unsere jeweiligen Stärken, schaffen Synergien, erhalten aber unsere Selbstständigkeit“, so Oetker-Kast weiter über die Art der Zusammenarbeit der beiden inhabergeführten Familienunternehmen.

„Für unsere Kunden bedeutet diese Zusammenarbeit einen eindeutigen Fortschritt, sie bekommen das Beste aus zwei Welten.“ Einerseits biete die vielfältige Ausstattung die Möglichkeit, gezielt Aktionswaren zu entwickeln, diese können gleichzeitig aber unproblematisch in den weiteren Zusammenhang mit regulären Großserien gebracht werden.

„Über die Partnerschaft stärken wir unseren Standort in Mannheim“, so Jürgen Bichelmeier, geschäftsführender Gesellschafter Rack & Schuck über die neue Zusammenarbeit. „Gleichzeitig vergrößern wir unseren Radius und schaffen eine breitere Basis für unseren gemeinsamen Erfolg.“ Denn zusätzlich zu der Kombination der Produktionskapazitäten könne nun auch der Radius der jeweiligen Branchenspezialisierungen erweitert werden. So wird Rack & Schuck seine Kompetenz in den Bereichen Pharmazie, Kosmetik, Büropapier, Schreibwaren und Verlage, Casimir Kast das Knowhow aus der Nahrungs- und Genussmittel und Getranke-Branche einbringen. Für die Kunden der beiden Unternehmen sei die Kooperation ein Zugewinn, da zwar die jeweiligen Ansprechpartner und damit die vertrauensvolle Zusammenarbeit erhalten bleibe, die Flexibilität und Leistungsfähigkeit über die geschaffenen Synergien aber noch gesteigert werde.

Allerdings wird Casimir Kast im Zuge der Partnerschaft sein Tochterunternehmen CK Display Tec als eigenständige Organisationsstruktur bis Ende des Jahres 2014 schließen und die Maschinen verkaufen. Den zehn festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus der Produktion der CK Display Tec wurde bereits das Angebot gemacht, sich auf freie Stellen in der Produktion der Verpackung zu bewerben, denn dort gibt es Bedarf. Dieses Angebot haben alle Festangestellten angenommen.

Gleichzeitig wird Casimir Kast seinen Verpackungsbereich weiter rationalisieren und zusätzlich die freiwerdenden Kapazitäten nutzen, um hier noch effizienter zu arbeiten. Dazu noch mal Christian Oetker-Kast: „In unserem Marktumfeld können wir nur als schlankes Unternehmen überleben, deshalb haben wir alles auf den Kopf gestellt mit dem Ziel, dass wir als Unternehmen permanent fit bleiben.“ Dabei habe man Potentiale in den Verwaltungsabläufen offengelegt, die jetzt mit kurzfristigen Maßnahmen realisiert werden. Leider hätten diese zur Folge, dass Aufgaben und Tätigkeiten wegfallen, somit sei man gezwungen, sich von umgerechnet 5,5 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Verwaltungsbereichen zu trennen. „Wir bedauern diesen Schritt sehr“, so Oetker-Kast. „Aber wir kommen an diesen schweren Entscheidungen nicht vorbei, wenn unser Unternehmen gesund bleiben soll.“

Die Fokussierung in der Produktion auf die Verpackung wird aber auch ein enormes Potential freisetzen. „Wir sehen hier unsere unmittelbare Perspektive. Die Rationalisierungen werden sich in den nächsten Jahren auszahlen und ein gutes Wachstum zur Folge haben.“ Dazu werden drei Innovationen beitragen, an denen das Unternehmen momentan arbeitet, dementsprechend wird Casimir Kast mittelfristig wieder in Neuentwicklungen investieren. „Noch ist zu früh, über Details zu sprechen, aber wir arbeiten an sehr vielversprechenden Entwicklungen, die uns und vor allem unseren Kunden Vorteile sichern werden. Und damit auch die Grundlage für den weiteren Erfolg von Casimir Kast festigen“, gibt Christian Oetker-Kast abschließend einen Ausblick in die Zukunft von Casimir Kast.


www.casimir-kast.de

Foto: Casimir Kast
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