Antalis
Kooperation im Zeichen des Papiers

11.12.2014 Die Antalis GmbH geht bei der Verwendung von Papier neue Wege. Durch die während der diesjährigen Roadshow vorgestellte Kooperation mit der Hochschule der Medien Stuttgart demonstrierte der Papiergroßhändler, wie sich Papier in seiner Anwendung neu denken lässt. Eine Zusammenarbeit mit Zukunft.

© Foto: Andersen Ross - Fotolia.com
Mit ihren Arbeiten zeigten die Studenten der Hochschule der Medien Stuttgart aus den Studiengängen Werbung und Marktkommunikation sowie Medienwirtschaft während der Roadshow, dass Papier neben seiner Funktion als Druckmedium auch als Gegenstand einen Mehrwert bei der Kommunikation leisten kann. In mehreren Arbeitsgruppen entwickelten die Studenten dazu Konzeptvorschläge für bedruckbare Gegenstände aus Papier oder Karton. Zu den letztlich für die Roadshow ausgewählten Konzepten erarbeiteten die Studenten technische Lösungen, um aus den Ideen verkaufsfähige Produkte zu machen, die mit Antalis und einem Digitaldruckmaschinenhersteller umgesetzt werden.

Vorreiterrolle bei neuen Geschäftsmodellen und Services

„Gemeinsam mit der Hochschule der Medien Stuttgart wollen wir zeigen, dass Papier auch künftig seinen Platz in der Kommunikation haben wird“, erklärt Dieter Becker, Geschäftsführer Antalis Deutschland. „Neben den klassischen Druckverfahren eröffnen heute neue Verarbeitungstechniken den Nutzern von Papier weitere Anwendungsmöglichkeiten. Das Ergebnis hieraus sind neue Geschäftsmodelle und Services, bei denen wir bei Antalis eine Vorreiterrolle übernehmen wollen.“

Von Klappbar bis zum E-Buch

Bei der Entwicklung der Applikationen bewiesen die Studenten sowohl Einfallsreichtum als auch das nötige Gespür dafür, was beim Fachpublikum gut ankommt. Insgesamt fünf innovative Applikationen gab es auf der Roadshow zu bestaunen. Eine handliche Sneakerbox sowie ein Sonnenhut aus Papier punkteten ebenso wie die E-Buch-Hüllen als optimaler Schutz für elektronische Bücher, die sich – wie alle vorgestellten Applikationen – mittels Digitaldruck individualisieren lassen. „Durch unseren Studiengang wissen wir, wie vielfältig Papier in seiner Anwendung sein kann. Dementsprechend spannend war es für uns, an dem Projekt mitzuwirken“, erklärt Isabellle Knapp, die mit ihrem Team an der E-Buch-Hülle getüftelt hatte.

Ähnlich sieht das Miriam Kempken. Zusammen mit ihrem Team hatte sie an der Klappbar, einer Kühlbox aus Papier und Verpackung gearbeitet. „Eine der größten Herausforderungen bestand dabei weniger in der eigentlichen Ideenfindung als in der Umsetzung unserer Ideen. Hier hatten wir aber glücklicherweise durch den Studiengang Verpackungstechnik zusätzliche Unterstützung.“ Der Paperella, ein zusammenklappbarer Papierregenschirm, rundete das Portfolio an Applikationen ab.

Im Zeichen des Papiers

„Papier ist ein universeller Werkstoff, der uns überall umgibt“, erklärt Volker Jansen, Professor an der Hochschule der Medien in Stuttgart und zuständiger Betreuer bei dem Projekt. „Es gibt kaum ein anderes Material, das hinsichtlich seiner Farbe, Haptik, Stärke und Verwendungsmöglichkeiten so vielfältig und dazu noch nachhaltig ist. Papier wird daher als Trägermedium bei der Übermittlung von Botschaften auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen.“


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