AIM Germany
Neue AutoID Companion Specification

12.04.2015 AIM Germany und die OPC Foundation haben gemeinsam die "AutoID Companion Specification" entwickelt, um AutoID- und IT-Systeme in allen Anwendungsfeldern schneller zu koppeln. Die Veröffentlichung erfolgt im Rahmen der Pressekonferenz der OPC Foundation auf der Hannover Messe am 14. April 2015 um 16:00 Uhr im Hannover Convention Center, Raum 108/109.

© Foto: AIM-D e.V.
Der Industrieverband AIM repräsentiert das globale Netzwerk der AutoID-Experten. AutoID-Systeme dienen der automatischen Identifikation von Teilen und Ladungsträgern in den Ablaufprozessen von Produktion und Logistik. Sie werden um Sensoren und Systeme für Echtzeitortung (RTLS: Real-time Locating Systems) ergänzt, um Umgebungsbedingungen und Orte zu erfassen. OPC Unified Architecture (OPC UA) dient der Integration der Produktionssteuerung und anderer Systembereiche mit den führenden Enterprise-IT-Systemen.

Dr. Christian Mosch vom Forum Industrie 4.0 des VDMA, Frankfurt, bestätigt: „Die Plattform Industrie 4.0, die von den Verbänden VDMA, ZVEI und BITKOM getragen wird, hat OPC Unified Architecture als einen Baustein der Kommunikationstechnologie der Referenzarchitektur von Industrie 4.0 im Blick. Solche standardisierten Bausteine dienen der beschleunigten Integration von IT-Systemen und peripheren Geräten in die Industrie-4.0-Architektur der Unternehmen.“

Olaf Wilmsmeier, Produktmanager bei der Harting Group, Espelkamp, und AIM-Germany-Vorstandsmitglied, betont: "Nach intensiver Zusammenarbeit der OPC- und AIM-Experten im AIM-Germany-Arbeitskreis Systemintegration veröffentlichen wir auf der Hannover Messe die erste Version der AutoID Companion Specification. Mit Blick auf die weltweit hohe Akzeptanz der OPC Unified Architecture liefern wir damit einen maßgeblichen Beitrag, um die Integration von AutoID-Geräten im Rahmen von Zukunftskonzepten wie Industrie 4.0 und der US-Variante Industrial Internet zu vereinfachen und zu beschleunigen."

Auf der OPC-Pressekonferenz werden diese und weitere Vorträge präsentiert:

- Thomas Hahn, Siemens AG: OPC-UA und das Reference Architecture Model Industrie 4.0 (RAMI4.0)
- Olaf Wilmsmeier, Harting Group und Mitglied des AIM-Germany-Vorstands: Die neue AutoID Companion Specification für die OPC Unified Architecture – gemeinsam entwickelt von AIM Germany und der OPC Foundation.

Die unternehmensübergreifende Bedeutung des Zukunftskonzeptes Industrie 4.0 und die unterstützende Rolle der OPC Unified Architecture wird in Hannover auch in Vorträgen von Unternehmen wie Pepperl+Fuchs, Fraunhofer IOSB und Weidmüller Gruppe auf dem Messeforum Industrie 4.0 dargestellt (Halle 8, Stand D19).

Auf der Hannover Messe stehen Experten für die Erläuterung der OPC Unified Architecture und der AutoID Companion Specification auf folgenden Ständen bereit bei: OPC Foundation (Halle 9 / Stand: A11), Harting Group (Halle 11/ Stand: C13), ICS Informatik Consulting Systems (Halle 2 / Stand: A52) sowie bei Microsoft (Halle 7 / Stand C48)

Automatischen Identifikation und industrielle Automation gehen Hand in Hand

Die Kooperation von AIM Germany mit der OPC Foundation basiert auf einer gemeinsamen Risikobetrachtung der Defizite der gegenwärtigen Systemintegration in Fertigung, Materialflusssteuerung und Logistik. Die neue AutoID Companion Specification vereinigt divergierende Standardisierungsaktivitäten und schafft einen signifikanten Mehrwert für Integrationsprojekte der Anwender in zahlreichen Branchen in Bezug auf Beschleunigung und Kostensenkung. Sie soll verhindern, dass divergierende und miteinander in Wettbewerb stehende Spezifikationen entstehen, die die Anwender verunsichern würden.


www.aim-d.de

BU: Fotos der Zitatgeber Dr. Christian Mosch vom Forum Industrie 4.0 des VDMA, Frankfurt, und von Olaf Wilmsmeier, Harting Group, Espelkamp, und AIM-Germany-Vorstandsmitglied.

Foto: AIM-D e.V.
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