Achema 2018
GKD: Integrierte Prozessbandkompetenz für Schlüsselindustrien

02.05.2018 Mit drei Schwerpunktthemen warten die Prozessbandspezialisten der GKD – Gebr. Kufferath AG auf der Achema auf. Vom 11. bis 15. Juni präsentieren sie dem internationalen Fachpublikum in Frankfurt Prozessbandlösungen aus Gewebe und Spiralen für Thermische Behandlung, Entwässerung und Filtration.

Alle Polyesterbänder für die Lebensmittelindustrie fertigt GKD mit thermisch versiegelten Kanten und lebensmittelkonformer PAD-Naht.
© Foto: Thyssen Krupp Fördertechnik
Alle Polyesterbänder für die Lebensmittelindustrie fertigt GKD mit thermisch versiegelten Kanten und lebensmittelkonformer PAD-Naht.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht dabei die integrierte Kompetenz der technischen Weberei: Prozessabhängige Beratung, maßgeschneiderte Produktentwicklung und technologische Fertigung aus einer Hand begründen die Effizienz der GKD-Bänder.
Prozesseffizienz und -sicherheit haben für alle Akteure der Prozessindustrie höchste Priorität. Wesentliche Erfolgsfaktoren bei kritischen Anwendungen sind eine kontinuierliche, störfreie Produktion, hohe Anlagenverfügbarkeit und perfekte Produktqualität. Ob Trocknung, Kühlung oder Frosten in Großanlagen, Aufbereitung von industriellem Prozess- und Abwasser, Klärschlammentwässerung oder auch Filtration von Dünge- oder Kühlschmiermitteln: Prozessbänder von GKD übernehmen in all diesen Anwendungen eine Rolle.

Trocknen, Kühlen, Frosten

In der Lebensmittelindustrie gewährleisten industrielle Bandtrockner oder -kühler, dass Naturprodukte ihre Nährwerte sowie sensorische Produktqualitäten wie Geschmack und Aussehen bewahren und länger haltbar bleiben. Die kundenindividuell ausgelegten und präzisionsgefertigten Kunststoff- oder Metallgewebebänder der technischen Weberei leisten hierzu einen wichtigen Beitrag. Abmessungs- und Temperaturspektrum, Querstabilität, Laufruhe und prozessspezifisch abgestimmtes Verhältnis von Porengröße und Luftdurchlässigkeit prädestinieren sie für thermische Verfahren. Nockengewebebänder aus hochvergüteten Edelstählen überzeugen im Kontakt mit Lebensmitteln durch hygienische Unbedenklichkeit. Beständig gegenüber aggressiven Reinigungsmitteln, halten sie auch Cleaning in Place (CIP)-Verfahren jahrelang stand. Ihre besondere Konstruktion verleiht den flexiblen Metallbändern mit Führungsnocken an der Bandunterseite hohe Spurtreue. Für Anwendungen mit klebrigen Produkten bietet GKD diese Bänder auch mit kunststoffummanteltem, lebensmittelkonformem Kettseil an. Deren glatte Oberfläche reduziert die Produktanhaftung und erleichtert dadurch die Reinigung. Die Querstabilität beider Typen ermöglicht die Aufgabe hoher Schichtdicken. Dank anwendungsabhängig optimal ausgelegter Nahtverbindung gewährleisten Nockengewebebänder auch im Dauerbetrieb eine lange Anlagenverfügbarkeit. Zur Trocknung von hochaggressiven Materialien oder PTFE-Pulver bietet GKD außerdem Metallbänder aus Speziallegierungen an.

Eine Alternative für Bandtrockner, -kühler oder -froster in der Lebensmittelindustrie sind Kunststoffbänder von GKD. Sie werden webtechnisch exakt auf den jeweiligen Prozess und Anlagentyp ausgelegt und thermisch behandelt. Durch diese anwendungsabhängige Thermofixierung wird das Band optimal auf die geforderte Prozesstemperatur eingestellt. Unkontrolliertes Schrumpfen oder Längen des Bandes in der Anlage gehören damit der Vergangenheit an – ebenso wie Faltenbildung oder Verlaufen. Durch reduzierten Partikeldurchschlag trägt die flache PAD-Naht zu langen Standzeiten bei.

Alle Polyesterbänder für die Lebensmittelindustrie fertigt GKD mit thermisch versiegelten Kanten und lebensmittelkonformer PAD-Naht. Gewebe und Naht sind FDA-zertifiziert und erfüllen die EU-Verordnung 10/2011. Die Bänder decken das, in der Nahrungsmittelproduktion gängige Temperaturspektrum ab und sind in bis zu acht Metern Breite und 140 Metern Länge erhältlich. In speziellen Anwendungen der Lebensmittelindustrie setzen aktuell auch die neuen Spiralbänder von GKD bislang unerreichte Maßstäbe.

Die Bänder decken das, in der Nahrungsmittelproduktion gängige Temperaturspektrum ab und sind in bis zu acht Metern Breite und 140 Metern Länge erhältlich. © Foto: GKD
Die Bänder decken das, in der Nahrungsmittelproduktion gängige Temperaturspektrum ab und sind in bis zu acht Metern Breite und 140 Metern Länge erhältlich.

Entwässern und Filtern

Abwässer und Schlämme der Prozessindustrie stellen hohe Anforderungen an die mechanische, thermische und chemische Robustheit der zu ihrer Entwässerung eingesetzten Prozessbänder. In der Prozesswasseraufbereitung der chemischen Industrie sind GKD-Siebbänder ebenso bewährt wie in der Papierindustrie oder Pektin-Herstellung. Ungeschlagen in Querstabilität, Entwässerungsleistung und Partikelrückhalt ist das Band 1003. Dieses weltweit etablierte Siebband bietet GKD serienmäßig jetzt mit integrierter Verschleißanzeige als zuverlässigen Indikator für mechanischen Abrieb. Ein kontrastfarbiger Kern des verwebten Polyestermonofils macht den Grad der prozessbedingten Abnutzung oder Fehleinstellungen nach dem Bandeinzug frühzeitig sichtbar. Dadurch werden Bandwechsel planbar und zeitnahe Korrekturen möglich.
Für Anwendungen mit wenig fließfähigen, faserigen Schlämmen, wie sie typischerweise in der Papierindustrie anfallen, bietet GKD das im eigenen Haus entwickelte und gefertigte „1003“ der Spiralbänder für Vorentwässerung und Siebbandpresse. Dieses erst seit einem Jahr erhältliche nahtlose Band ist durch seine exzellente Performance schnell vom Geheimtip zum boomenden Erfolgsprodukt geworden und inzwischen auf über 100 Anlagen im Einsatz. Seine besondere Stabilität verdankt es der Veredelung durch starkes Verstrecken. Diese spezifische Nachbehandlung reduziert unerwünschtes Längen des Bandes im Prozess und erübrigt bereits beim Einbau das bei herkömmlichen Bändern erforderliche Nachjustieren der Bandspannung. So verbindet dieses Spiralband die Vorteile eines nahtlosen Entwässerungsbandes mit der Querstabilität eines gewebten Bandes. Im Lebensmittelbereich sind bei Anwendungen wie Salatwaschen Linear-Screen-Bänder mit FDA-Zulassung weltweit gefragt.

Auf kontinuierlichen Vakuumbandfilteranlagen übertreffen Filterbänder aus der Vacubelt-Produktfamilie bei der Entwässerung von REA- und Phosphor-Gips oder auch in der Kali-Entwässerung oftmals die Leistungen herkömmlicher Filterbänder. Ihre besondere Gewebekonstruktion mit Öffnungen von 50 bis 500 μm überzeugt durch optimale Luftdurchlässigkeit, konstant hohe Filterleistung, geringe Neigung zur Verblockung sowie gutes Reinigungsverhalten. Dank ihrer Beständigkeit gegenüber den hohen Belastungen in der Prozessindustrie bieten sie beste Voraussetzungen für lange Standzeiten. Hierzu leistet auch die besonders flache PAD-Naht durch signifikant verringerten Partikeldurchschlag einen maßgeblichen Beitrag. Querstabilität und Spurtreue der prozessspezifisch ausgelegten Vacubelt-Filterbänder tragen überdies zum Erfolg dieser Produktfamilie bei. Ihr exzellentes Eigenschaftsprofil macht die robusten Bänder aus Polyester-Monofilen weltweit führend in anspruchsvollen großtechnischen Filterprozessen. Auch in der Kühlschmiermittelfiltration in Zentralanlagen der metallverarbeitenden Autozulieferindustrie spricht die außergewöhnliche Leistungsfähigkeit für diesen Bandtyp. Im Rahmen der Achema können sich Anwender und Anlagenbauer von dem Leistungsspektrum der GKD-Prozessbänder für die zahlreichen Spezialanwendungen in der Prozessindustrie persönlich überzeugen. Die bewährten Problemlöser von GKD sind gefragte Gesprächspartner zur Diskussion neuer Herausforderungen und zum Austausch über mögliche Lösungsansätze.

Gebr. Kufferath AG auf der Achema: Halle 5.0, Stand C62

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