Interpack Alliance
Gelungene Premiere für indisches Messequartett

Mittwoch, 15. November 2017 Rund 10.000 Besucher waren auf der Pacprocess India, Indiapack, Food Pex India und paralleler Drink Technology India. Die Aussteller zeigten sich sehr zufrieden.

© Foto: Messe Düsseldorf
Der Messeverbund der interpack alliance Messen Pacprocess India, Indiapack und Food Pex India und der parallel von der Messe München ausgerichteten Drink Technology India hat eine viel gelobte Premiere in Neu- Delhi hingelegt. Sowohl das Konzept der sich inhaltlich ergänzenden Messen für die Verpackungsbranche und die verwandte Prozessindustrie als auch die neue, den Hauptstandort Mumbai ergänzende Location, Neu-Delhi, kamen bei den Unternehmen gut an.

9.699 Fachbesucher auf über 11.000 Quadratmetern 

Insgesamt stellten vom 26. bis 28. Oktober 212 Aussteller auf rund 11.000 Quadratmetern Fläche aus und zogen 9.699 Fachbesucher auf das Messegelände Pragati Maidan. Weitere 600 Teilnehmer besuchten das damit ausgebuchte zeitgleich stattfindende „ISPI International Summit for Packaging Industry“ des Indian Institute of Packaging (IIP). Motto der Konferenz in diesem Jahr war mit Blick auf die Bedeutung der Verpackungsbranche für das wirtschaftliche Wachstum in Indien „Packaging – the Growth Driver“.

„Unser Ziel ist es, die führende Rolle unserer Veranstaltungen für die indische Branche weiter auszubauen. Die Zugehörigkeit der Messen zur interpack alliance gilt dabei als Prädikatsmerkmal, das für eine deutliche Qualitätssteigerung steht. Die Premiere der neuen Messekonstellation hat gezeigt, dass dieser Ansatz hervorragend angenommen wird“, kommentiert Bernd Jablonowski, Global Portfolio Director Messe Düsseldorf.

Neues und Bewährtes zusammengebracht

Im Rahmen der Partnerschaft mit dem IIP war die Messe Düsseldorf und ihre indische Tochtergesellschaft für die Strategie, Konzeption und Durchführung der Fachmessen Pacprocess India, Indiapack und foodpex India sowie die nationale und internationale Vermarktung der Messen zuständig. Während die Pacprocess India eine für 2017 neu entwickelte Veranstaltung ist, galt die Indiapack wie auch die ISPI-Konferenz schon als etabliert auf dem indischen Markt. Die Aussteller äußerten sich vielfach lobend über die Partnerschaft der Messe Düsseldorf mit dem IIP und waren mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. Er habe deutlich über ihren Erwartungen gelegen.

Gut agenommen – Neu-Delhi

Positive Rückmeldung gab es auch für Neu-Delhi als Standort. „Wir sind sehr glücklich, dass wir durch die Messe Düsseldorf die Chance hatten, unsere Technologien zu präsentieren, die wir nach Indien bringen wollen. Ich freue mich auch, dass dabei die Wahl auf Neu Delhi gefallen ist, denn es gibt hier nicht viele große Messen“, so Kapil Sharma, Norden/Citus Kalix (coesia companies), Business Head Tube Filling & Cartoning India & SAARC Region.

Die Pacprocess India, Indiapack und Food Pex India finden in Kombination mit der Drink Technology India der Messe München im jährlichen Turnus statt. Die Kombination der vier Messen bildet die Themenbereiche Verpackung und verwandte Prozesse (Pacprocess India), Packstoffe bzw. -hilfsmittel sowie Maschinen und Technologie für die Produktion von Pack(hilfs)mitteln (Indiapack), Nahrungsmittel- bzw. Süßwarenverarbeitung und -verpackung (Food Pex India) sowie Getränketechnologie, Dairy und Liquid Food samt der dazugehörigen Verpackungsindustrie (Drink Technology India) unter einem Dach ab.

2018 in Mumbai
Nach Neu-Delhi in 2017, ist im Herbst des kommenden Jahres Mumbai der Veranstaltungsort. Die Metropole am 3 Arabischen Meer ist alle zwei Jahre Fixpunkt des Messequartetts, in den Zwischenjahren wechselt der Standort in andere Regionen Indiens. Ab 2018 unterstützt gemäß der jüngst geschlossenen Kooperation mit der interpack alliance der italienische Maschinenbauverband UCIMA bei der Vermarktung der indischen Veranstaltungen der Messe Düsseldorf durch Besucherakquise und die Organisation eines italienischen Gemeinschaftsstandes. Länderbeteiligungen des Messequartetts in diesem Jahr kamen aus Deutschland, China und Taiwan. Darüber hinaus waren internationale Marken aus Italien, Türkei, USA, Belgien, Slowenien und der Schweiz vertreten.



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