Neuer Haftkleber von Herma
Migration unter der Nachweisgrenze

Mittwoch, 08. Februar 2017 Beim neuen Pharmahaftkleber 63Mps kann die Isega in Tests gemäß der Europäischen Norm EN 1186 praktisch keine Migration durch kritische PE-Folien nachweisen. Das ist von großer Bedeutung: Pharmahersteller ersetzen zunehmend Glas- durch Kunststoffbehälter aus HDPE und LDPE, die keine funktionellen Barriere-Eigenschaften haben.

Kunststoffbehälter aus HDPE oder LDPE ersetzen bei Arzneimitteln zunehmend Glasbehälter – das Migrationsrisiko steigt dadurch enorm. Der neue Pharmaetiketten-Haftkleber 63Mps von Herma erweist sich in unabhängigen Test für PE-Kunststoffe als extrem migrationssicher.
© Foto: Herma GmbH
Kunststoffbehälter aus HDPE oder LDPE ersetzen bei Arzneimitteln zunehmend Glasbehälter – das Migrationsrisiko steigt dadurch enorm. Der neue Pharmaetiketten-Haftkleber 63Mps von Herma erweist sich in unabhängigen Test für PE-Kunststoffe als extrem migrationssicher.
Beim neuen Pharmaetiketten-Haftkleber Herma Perfect Stick (63Mps) findet eine Migration durch die weitverbreiteten PE-Kunststoffe hindurch praktisch nicht statt. In standardisierten Tests gemäß der Europäischen Norm EN 1186 erzielte der Haftkleber überragende Ergebnisse: Bei den jetzt abgeschlossenen Tests des Prüfinstituts Isega lagen die Migrationswerte unter der Nachweisgrenze. „Die in diesen Tests eingesetzte Folie aus Polyethylen (PE) ist extrem dünn und damit eigentlich besonders migrationsanfällig. Dass wir mit dem 63Mps geringe Migrationswerte erzielen, haben wir erwartet. Dass wir aber unter diesen Bedingungen mit dem 63Mps derart gute Werte erzielen und eine Migration nicht nachweisbar ist, ist selbst für uns eine kleine Sensation“, betont Herma Entwicklungschef Dr. Ulli Nägele.

Sicherheit auch ohne Barriere-Schicht

Die hervorragenden Migrationswerte sind von großer Bedeutung für Etikettenlösungen im Pharmabereich. Denn immer mehr Presseinformation 2/4 Pharmahersteller stellen von Glas- auf Kunststoffbehälter um. „PE ist dafür der weltweit mit Abstand am häufigsten verwendete Standard-Kunststoff“, erläutert Dr. Nägele. Denn HDPE- und LDPE-Kunststoffe bieten gegenüber Glas viele Vorteile im Hinblick auf Kosten, Transport und Sicherheit. Mit dieser Umstellung steigt jedoch das Migrationsrisiko enorm: Die PE-Kunststoffe haben – anders als etwa Glas – häufig keine funktionellen Barriere-Eigenschaften. Mit dem Pharmahaftkleber 63Mps sind Etikettendrucker und -verwender nun auf der sicheren Seite: „Die meisten Pharmaverpackungen aus Kunststoff sind sehr viel dicker als die dünnen PE-Folien, die im Test verwendet wurden. Daraus resultiert eine noch größere Sicherheit in der Praxis“, so Dr. Nägele. Die Basis für den migrationssicheren Haftklebstoff bildet die Mehrschichttechnologie, die HERMA als ein Pionier der Branche vorangetrieben hat.

Zuverlässig bei kleinste Radien und in kühlen Umgebungen

Der Pharmahaftkleber 63Mps bietet darüber hinaus weitere Vorteile, die ihn in Kombination mit seiner Migrationssicherheit wahrscheinlich einzigartig machen: Er meistert selbst kleinste Radien zuverlässig. Bei Röhrchen, Fläschchen und Ampullen verringert er deutlich das Risiko, dass sich Etiketten aufgrund der starken Rückstellkräfte unbeabsichtigt aufstellen. Dank seiner exzellenten Anfangshaftung ist er auch optimal geeignet für die Etikettierung in kühlen Umgebungen sowie für das Applizieren in Highspeed-Anlagen. Erhältlich ist der neue Haftkleber 63Mps in Kombination mit einer breiten Palette an weißen Papier- und Folienmaterialien, darunter auch Materialien, die aufgrund ihrer hohen Geschmeidigkeit eine zuverlässige Rundverklebung optimal unterstützen.
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