Gelungener Start in Waldneukirchen
Werkserweiterung der Packit Verpackungen

Mittwoch, 15. November 2017 Packit verdoppelt die derzeitige Produktionsfläche und investiert in weitere Stanz- und Klebemaschinen. Nach 12 Monaten Bauzeit erfolgte am 15. November die offizielle Einweihung des 15 Millionen Investments.

Bereits in der ersten Planung 2017 vorgeplant, konnte die aktuelle Erweiterung ohne Produktionsunterbrechung in 11monatiger Bauzeit umgesetzt werden
© Foto: Packit! Verpackungen
Bereits in der ersten Planung 2017 vorgeplant, konnte die aktuelle Erweiterung ohne Produktionsunterbrechung in 11monatiger Bauzeit umgesetzt werden
Die neue Wellpappenanlage mit den daran angeschlossenen vollautomatisierten Stanz- und Klebemaschinen wird die Effizienz des Produktionsstandortes erhöhen und neue Angebote und Produkte ermöglichen. Die Anlage ergänzt die bereits vorher bestehende Infrastruktur in dem 2009 eröffneten Standort und schafft neue Möglichkeiten für zukünftige Anwendungen. So werden auf der neue Wellpappenanlage Pre- und Postprint Module eingesetzt, die der steigenden Nachfrage nach gleichzeitig innen- und außen bedruckten Verpackungen gerecht werden. Auch Optionen wie Digitaldruck sind bereits vorkonzipiert. Damit und mit der gleichzeitig erhöhten Kapazität in der Weiterverarbeitung sei  man ideal auch für den E-Commerce Markt gerüstet.

Veränderungen im Markt aktiv mitgestalten

„Der Markt verändert sich und wir wollen diese Veränderung aktiv mitgestalten“, begründet Geschäftsführer Walter Freimüller die Entscheidung für diesen Schritt. Die Veränderung ist für Kunden sichtbar: Nicht nur dass Onlinehandel und der Trend zu immer kleineren Haushalten den Verpackungsbedarf steigern, der Trend geht auch zu  hochwertigen und auch nachhaltigen Verpackungen. Das entspricht der Zielsetzung jungen Unternehmens: In Waldneukirchen konzentriert man sich ausschließlich auf hochwertig bedruckte Verkaufsverpackungen und liefert diese an Kunden, vielfach aus der Lebensmittelindustrie in Europa.
Ein eingespieltes Team: GF Walter Freimüller, Betriebsleiter Stefan Bergmair und GF Karl Ömmer. © Foto: Packit! Verpackungen
Ein eingespieltes Team: GF Walter Freimüller, Betriebsleiter Stefan Bergmair und GF Karl Ömmer.

Im Programm Packit 2017 geht es allerdings nicht nur um Produktion und Logistik, auch ein Maßnahmenpaket zur Reduktion des CO2 Fußabdruckes wurde umgesetzt, um dem Trend zu nachhaltigen, umweltfreundlichen Verpackungen zu entsprechen. Ausgehend von einer externen Analyse der gesamten Lieferkette werden alle Prozesse auch hinsichtlich Ihrer Auswirkungen auf den CO2 Verbrauch beurteilt. Ziel ist diesen soweit als möglich zu minimieren. Eine eigene Photovoltaikanlage liefert „grünen“ Strom und ein Wärmetauscher nutzt die Abwärme der Prozessenergie; damit kann die gesamte Fabrik bis zu +2 Grad ohne Fremdenergie beheizt werden. „Wellpappe als Recyclingprodukt ist in dieser Hinsicht schon ein sehr umweltfreundliches Produkt. Ziel ist aber, durch höhere Energieeffizienz, grünen Strom und Unterstützung von Klimaschutzprojekten mittelfristig zu einem CO2 neutralem Produktionsstandort zu werden“, beschreibt Geschäftsführer Karl Ömmer sein persönliches Klimaschutzprogramm.


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