Logimat 2018
Schreiner Protech zeigt neues RFID-Label

Mittwoch, 10. Januar 2018 Der Sprung in die Industrie 4.0 gelingt nur über eine datengesteuerte und durchgängige Kommunikation in Produktion, Montage und Logistik. Ein entscheidender Faktor dabei: ein intelligentes, RFID-basiertes Behältermanagement für alle Behälterarten entlang der gesamten Supply Chain.

© Foto: Schreiner Protech
Eine modulare Fertigung in der Industrie 4.0 lässt sich am besten mit einem ganzheitlichen RFID-Konzept umsetzen. In der klassischen Serienproduktion gelangen die zu verarbeitenden Teile meist via Kanban-System mit Barcode-Steckkarten-Funktion in Behältern an die jeweilige Montagestation, was aufwändig wie fehleranfällig sein kann. Die zukunftsorientierte Lösung sind mit RFID-Labels ausgestattete Behälter, die eine vollständige Pulkerfassung zulassen, lückenlose Chargenrückverfolgung auf Behälterebene garantieren und ein optimiertes Leergutmanagement durch Bestandsinfo in Echtzeit ermöglichen. Die Herausforderungen sind dabei die unterschiedlichen Behältergrößen und speziell Behälter aus ESD-Materialien, auf welchen herkömmliche RFID-Labels nicht optimal funktionieren.

Schreiner ProTech hat deshalb seine ESD RFID-Labelfamilie um das RFID-Distaferr ESD Longrange Label erweitert. Das neue Label ist speziell für ESD-Behälter aller Varianten und Antistatik-Level konzipiert und verfügt über eine Lesereichweite von etwa sieben Metern. Damit erfüllt es die Empfehlung vom Verband der Automobilindustrie (VDA) zur ESD-Behälterkennzeichnung. Ein weiteres neues Produkt im Portfolio ist ein Hybrid Label, das die NFC-Technologie mit der RFID UHF Technologie vereint. Das RFID-Label erlaubt sowohl die Lesung über lange Reichweiten in Fertigung und Logistik als auch die Auslesung via Mobiltelefon beim Kunden.


Schreiner Protech auf der Logimat: Halle 4, Stand D20



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