Papier: Uralter Werkstoff mit neuen Perspektiven
Kongresses „Innovation+: Papier, Folie und Textil“ am 26. Januar 2017 in Bamberg

Dienstag, 13. Dezember 2016 Papier wird oft mit klassischen Produkten wie dem Buch, der Wellpappe oder dem Druckerpapier assoziiert, nicht aber mit interaktiven Tapeten und ihrer E-Learning-Funktion, mit Taschentüchern, die heilende Substanzen beinhalten oder mit feuerfesten Innenverkleidungen im Automobil oder Flugzeug.

Roll Paper
© Foto: @Kybele - Fotolia
Roll Paper
Kombiniert man Papier mit anderen Werkstoffen, lassen sich sogar überraschende Funktionalitäten erreichen. Dieser uralte Werkstoff mit neuen Perspektiven ist jetzt erstmals zusammen mit den Materialien Folie und Textil Thema des Kongresses „Innovation+: Papier, Folie und Textil“ am 26. Januar 2017 in Bamberg. Visionäre Vordenker, Entwickler und Konstrukteure aus den verschiedensten Bereichen wie Papier, Textil, Chemie, Elektronik, Medizin & Hygiene, Lebensmittel und Umwelt begeben sich dort auf die Suche nach den Bedarfen und Zukunftspotenzialen für Papier, Textil und Folie.

„Papier als faserbasierter Werkstoff aus nachwachsenden Rohstoffen hat ein enormes Potenzial für eine Welt, die nachhaltiger und ressourcenschonender sein wird, als unsere heutige“, so Thomas Strobel, Zukunftslotse und Geschäftsführer der Fenwis GmbH in der von ihm begleiteten Studie Faser & Papier 2030. Auf dem Innovations-Kongress „Innovation+: Papier, Folie und Textil“ wird Strobel mit seinem Impulsvortrag über die Zukunftschancen für branchenübergreifende Werkstoffinnovationen „Milliarden Gehirnzellen interessierter Kongressteilnehmer zu mehr Denkfreiheit und somit zu vielen neuartigen Assoziationen“ anregen, wie er seine Mission gerne umschreibt.
Zukunft visionär, kreativ und erfolgreich vorzudenken ist auch das Motto des Kongressprogramms, das Potenziale und Lösungen in den Bereichen Verpackung, Personal Care und Filtration erörtert und neue Technologien zur Verarbeitung und Funktionalisierung sowie das Innovationspotenzial von Verbundmaterialien diskutiert. Es geht um Marktanforderungen und Potenziale in der Lebensmittelverpackung, Hygiene- und Medizinbranche, um Technologien für die Integration von Sensorfunktionen, Oberflächenfunktionalisierung und um Fasermaterialien für Filtration, Sensorik und Umwelt.

Interdisziplinäre Denkansätze und branchenübergreifende Interaktion sollen zu Innovationsimpulsen führen. „Durch eine gezielte branchenübergreifende Zusammensetzung der vortragenden Experten, aber auch der eingeladenen Veranstaltungsbesucher ist das Aufeinandertreffen sich gegenseitig inspirierender „Wissensträger“ nicht Zufall, sondern Ziel und Erfolgsformel unserer Formate“, so Christina Harwarth, verantwortlich für die Konzeption des Zukunftsforums.

Mit der begleitenden Fachausstellung bietet der Kongress eine optimale Plattform, um aktuelle Entwicklungen, Technologien und Dienstleistungen zu präsentieren und Kontakte zu potenziellen Kooperationspartnern aufzubauen.

Die Ausrichtung erfolgt in enger Kooperation mit den Bayerischen Papierverbänden und dem Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. und erfährt hierin die Unterstützung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Weitere Informationen unter:
www.bayern-innovativ.de/innovationplus2017





stats