Greif
„Fünf auf einen Streich…“

Mittwoch, 17. August 2016

© Foto: Greif
Im Zusammenhang mit der kontinuierlichen Erschließung neuer Vorteilspotenziale bei Service und Produkten hat die Entwicklungsabteilung von Greif bei der Optimierung ihrer IBC-Hybridpalette ganze Arbeit geleistet. Im Ergebnis präsentiert sich die Palette aus Kunststoff und Stahl nach Angaben der deutschen Greif-Unit in Köln gleich mit einer ganzen Reihe von Vorteilseigenschaften, die ebenso auf ökonomische Aspekte wie auf mehr Sicherheit und ein verbessertes Handling zielen.

1. Bessere Restentleerbarkeit: Ein erster sichtbarer Vorteil ist mit der Verbesse-rung der Bodengeometrie verbunden. Die durchgehende Vertiefung und die gleichmäßige Verbreiterung des Auslaufkanals in Richtung der Armatur haben eine spürbare Verbesserung der Restentleerbarkeit des IBC zur Folge, der von Greif als G-Cube bezeichnet wird. Weniger Füllgutrückstände bedeuten nicht nur eine Kosten-Nutzen-Verbesserung für den Entleerer. Zugleich wird auch die Rekonditionierung erleichtert und die Ökobilanz verbessert. Eine vergrößerte und verstärkte Einhausung der Armatur sorgt darüber hinaus für besseren Schutz und höhere Sicherheit vor Beschädigungen und austretendem Füllgut als mögliche Folge.

2. Mehr Einfahrhöhe: Eine weitere konstruktive Besonderheit der optimierten Hybridpalette von Greif ist das abgeflachte Bodenrohr. Mit dieser auf den ersten Blick vielleicht unwesentlich erscheinenden Modifikation ist dennoch ein erheblicher Handlingvorteil verbunden. Immerhin erhöht sich so die Einfahrhöhe um fast 30 Millimeter. Selbst Flurförderfahrzeuge mit nicht verstellbaren Gabeln haben keinerlei Probleme mehr, den Transportcontainer optimal aufnehmen zu können. Das abgeflachte Bodenrohr erleichtert zudem das Tagesgeschäft bei Transport und Lagerung der G-Cubes durch verbesserte Rollenbandtauglichkeit und Nutzung in automatischen Regalsystemen.

3. Verwindungs- und Vibrationsschutz: Auffällig ist ebenfalls die neue, in die Palette integrierte Bodentraverse, die bereits optisch ihren Zweck unterstreicht. Die wellenförmige und neu profilierte Konstruktion lässt auf starke Belastungsfä-higkeit und insbesondere auch auf Verwindungssteifigkeit schließen. Die Traverse sitzt mittig unter der Palette und ist kraftschlüssig montiert. So ist einerseits eine optimale Gewichtsverteilung gewährleistet. Und andererseits sorgt dieses konstruktive Element für eine erheblich verbesserte Verwindungssteifigkeit, was wiederum dem Vibrationsschutz des Gitterkorbs zugutekommt und möglichen Transportbeschädigungen (etwa durch Verzug) entgegenwirkt.

4. Die Ecke macht’s: Signifikant sind auch die vier Kunststoffecken aus einem speziellen, schock-resistenten Material. Gemeinsam mit dem ebenfalls zwischen Palettenrand und Bodenrohr eingepassten Stützelement an der Rückseite des IBC erfüllen sie nicht nur statische Zwecke. So schützen sie die Palette auch weitestgehend vor Beschädigungen durch mechanische Einflüsse bei Transport- oder Lagervorgängen. Dies erhöht gleichzeitig die Sicherheit für die Transportgüter und erleichtert das Handling bei Ladevorgängen und Bewegungen im Rahmen der Lagerhaltung.

5. Verletzungsgefahr „weggebördelt“: Last but not least haben sich die Greif-Produktentwickler auch Gedanken um die Sicherheit der Personen gemacht, die im Tagesgeschäft mit den IBC umgehen müssen. Nicht immer ist dabei ausschließlich maschineller Einsatz möglich. Ein händischer Kontakt ist nie ganz zu vermeiden. Das gilt vor allem auch für den Bereich zwischen Palettenrand und Bodenrohr – etwa wenn es darum geht, die Position entleerter G-Cubes beim Stapeln zu korrigieren. Trotz erhöhten Produktionsaufwands werden ab sofort die Ränder der Hybridpalette gebördelt. Scharfkantige Stellen sind optimal verdeckt, der Palettenboden liegt glatt auf dem Rohrrahmen auf, die Verletzungsgefahr wird minimiert.

Alles in allem wurde die Hybridpalette für die G-Cubes von Greif unter ökonomi-schen, praktischen und sicherheitsrelevanten Aspekten an insgesamt fünf Stellen konstruktiv verändert.

BU: der G-Cube IBC von Greif mit der optimierten Hybridpalette – ökonomisch, sicher, hand-lingfreundlich.  

Foto: Greif
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