Post-it-Aktion sorgt für Gesprächsstoff
IK sammelt Ideen für die Kunststoffverpackung der Zukunft

Mittwoch, 28. Juni 2017 Am Messestand der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. auf der Interpack 2017 sorgte in diesem Jahr eine Post-it-Aktion für reichlich Gesprächsstoff. Die Messebesucher konnten ihre Ideen und Visionen für die Kunststoffverpackung der Zukunft posten.

So bunt sah die Post-it Säule am Messestand der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. auf der Interpack aus
© Foto: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
So bunt sah die Post-it Säule am Messestand der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. auf der Interpack aus
Die Aktion bot Anlass für zahlreiche Interaktionen mit den Besuchern und erntete viel Lob von unterschiedlichsten Seiten. Schon nach einem Tag hingen bereits zahlreiche bunte Post-its an der Säule und sie avancierte so schnell zu einem beliebten Fotomotiv. Auch mit „Kunststoff-Gegnern“ kam der Verband ins Gespräch. Parallel wurde die Aktion auf Twitter begleitet. Die über 600 Ideen wurden ausgewertet und sollen später in eine IK-Vision für die Kunststoffverpackung der Zukunft einfließen.

Rund die Hälfte der Zukunftsvisionen befasste sich mit den Top-Themen Ecodesign und Recycling. 6 Prozent forderten weniger oder sogar keine Kunststoffverpackungen. © Foto: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.
Rund die Hälfte der Zukunftsvisionen befasste sich mit den Top-Themen Ecodesign und Recycling. 6 Prozent forderten weniger oder sogar keine Kunststoffverpackungen.


Top-Themen Ecodesign und Recycling

Rund die Hälfte der Zukunftsvisionen befasste sich mit den Top-Themen Ecodesign und Recycling. Die Vorschläge rankten von einfachem „mehr Recycling“, „materialsparend“ bis hin zu „Kunststoffen aus Abfallprodukten“. Hinzu kamen noch weitere Ideen, die sich eindeutig dem Thema Biokunststoffe zuordnen ließen (11 Prozent). Rund 22 Prozent der Besucher hatten konkrete Vorschläge mit Bezug zum Verbrauchernutzen, so wurden wiederverwendbare, verschließbare, stapelbare und reißfeste Verpackungen gewünscht. Mehr gesellschaftlichen Nutzen - Stichwort SAVE FOOD - erhofften sich rund 11 Prozent der Teilnehmer. 6 Prozent forderten weniger oder sogar keine Kunststoffverpackungen.

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