Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V.
Neuer Arbeitskreis soll Anforderungen konkretisieren

Mittwoch, 01. März 2017 Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. aus Bonn setzt seine Qualitätsoffensive beim Thema Verpackungsholz fort!

Die Qualität von Verpackungsholz muss stimmen.
© Foto: HPE
Die Qualität von Verpackungsholz muss stimmen.
„Hochwertiges Verpackungsholz ist heute – neben der zeitnahen, professionellen Konzeptionierung und der industriellen Fertigung von Holzpackmitteln – das Nonplusultra für die Zukunftsfähigkeit eines Fachbetriebes“, so HPE-Geschäftsführer Jan Kurth. „Für uns steht hierbei nicht die Qualitätsverbesserung des Materials selbst, sondern eine genaue Definition der für die Herstellung benötigten Qualitäten von Verpackungsholz im Vordergrund.“

Neue Anforderungen bei der Produktion

Notwendig werde diese genaue Definition, weil sich die Anforderungen der Kunden und die Produktionsweise der Herstellerbetriebe in den letzten Jahren stark gewandelt hätten: „Verpackung ist zum wesentlichen Faktor in der zunehmend automatisierten Logistik-Kette geworden. Das heißt, neben den statischen Anforderungen an eine Verpackung oder einen Ladungsträger, die festlegen, welche Last getragen werden kann, kommt es auch auf begleitende Faktoren wie Maßhaltigkeit, Feuchtegehalt, IPPC-Behandlung und optische Eigenschaften an“, so Kurth und erklärt weiter: „HPE-Betriebe fertigen zunehmend automatisiert. Das bedeutet, dass die Anforderungen an das verwendete Schnittholz genau definiert werden müssen, damit keine Störungen im Produktionsprozess entstehen.“ Man habe sich also verstärkt die Frage zu stellen, ob die Maße hundertprozentig stimmen, welche Maßabweichungen zulässig sind, welche Festigkeitseigenschaften die eingesetzten Bretter haben und ob für kurzfristige Projekte technisch getrocknete Ware zur Verfügung steht.

Ein Zusammenrücken der HPE und DeSH

Um diese Anforderungen an das benötigte Schnittholz aus Verwendersicht und die verfügbaren Sortimente aus Anbietersicht gegenüberzustellen, haben der HPE und der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) beschlossen, zukünftig enger zusammenzuarbeiten. Dafür wurde der gemeinsame „Arbeitskreis Verpa-ckungsholz“ gegründet, der sich mehrmals im Jahr trifft und wichtige Themen rund um die Qualitätsanforderungen und die technische Trocknung behandelt. Dazu Kurth abschließend: „Wir wollen in der Zukunft deutlich mehr miteinander statt übereinander sprechen. Der Arbeitskreis ‚Verpackungsholz‘ bietet für die Diskussion über Anforderungen und Möglichkeiten die perfekte Gelegenheit.“
stats