Wichtiges Nachhaltigkeitsziel erreicht
Sig Combibloc stellt alle Standorte auf grünen Strom um

Mittwoch, 25. Januar 2017 Die CO2-Emissionen senken, den Einsatz von erneuerbaren Ressourcen fördern und sich damit dem Klimawandel entgegenstellen – das sind drei der aktuellen Umwelt- und Nachhaltigkeitsziele von Sig Combibloc.

Grüne Elektrizität - das Produktionswerk in Brasilien
© Foto: Sig Combibloc
Grüne Elektrizität - das Produktionswerk in Brasilien
Einen wichtigen Etappenerfolg kann der Verpackungs- und Füllmaschinenhersteller bereits zu Beginn des Jahres 2017 vermelden: Ab Januar werden alle Produktionsstandorte von Sig Combibloc in Europa, Südamerika sowie in China und der Region Asia-Pacific zu 100 Prozent mit so genanntem „grünen Strom“ versorgt. Dieser Strom stammt nachweislich von erneuerbaren Energieträgern wie Wind, Sonne, Wasserkraft, Biomasse oder Biogas.

Vielfältige Möglichkeiten der Stromgewinnung

In Europa und Amerika kann der erneuerbare Strom auf dem freien Markt beschafft werden. In Asien sicherte sich Sig grünen Strom von lokalen Lieferanten, welche nach dem anerkannten „GoldPower®“-Standard zertifiziert sind. Dazu gehören beispielsweise Biogas-Anlagen in Thailand, in denen Methan aus Abwässern gewonnen und verstromt wird. Neben einer klimafreundlichen Stromgewinnung profitieren auch die Menschen vor Ort von dem Projekt, zum Beispiel in Form von sauberer Luft, einer verbesserten Wasserqualität, Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Besonderheit des asiatischen Marktes

„Die Beschaffung von herkunftsgesichertem Grünstrom in Asien ist eine außerordentliche Errungenschaft, da diese Kapazitäten sehr knapp sind und bisher fast ausschließlich von großen multinationalen Konzernen erworben wurden“, erklärt Arnold Schuhwerk, der als Global Category Manager für die Energiebeschaffung bei SIG Combibloc zuständig ist. „Wir freuen uns, dass wir dieses Ziel so rasch erreicht haben.“  Gleichermaßen laufen derzeit an verschiedenen asiatischen Standorten von Sig Combibloc Machbarkeitsstudien, die prüfen, ob der Bau eigener Solarparks möglich sowie ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

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