Bobst Alubond
Ein Durchbruch im Bereich der hohen Metallhaftung

Donnerstag, 08. Februar 2018 Eine herkömmliche Metallisierung kann selbst mit Plasma-Behandlung eine schlechte Bindung des Metalls auf dem Polymer-Trägermaterial zur Folge haben. Dadurch kommt es zu Ablösungen, die zu Verpackungsfehlern und in der Folge zu Produktmängeln und Reputationsverlust führen.

© Foto: Bobst
Ein Teil dieses Problems ist die geringe Oberflächenenergie auf der Metallseite, die ebenfalls für die schlechte Bindung der Schicht verantwortlich ist. In der Industrie gibt es wegen des Bedarfs nach komplexeren Verpackungsstrukturen, die eine für funktionelle Bedürfnisse geeignete Ablösungsfestigkeit der Kaschierung verlangen, ein steigendes Bedürfnis an höheren Niveaus der Metallhaftung auf metallisierten Folien.

Keine Notwendigkeit für chemisch vorbehandelte Folien

Bobst hat mit seinen Vakuummetallisierungsmaschinen einen innovativen Ansatz zur Behebung dieses herkömmlichen Problems in der Verpackungsindustrie entwickelt, der die Notwendigkeit chemisch vorbehandelter Folien beseitigt.

Mit dem Bobst Alubond Metallisierungsprozess wird eine hohe Verbundfestigkeit auf allen Trägermaterialien erzielt. Hierbei handelt es sich um eine fortgeschrittene Metallhaftungstechnologie, mit der Metallhaftungswerte von bis zu 5 N/15 mm erzielt werden können.

Was ist Bobst Alubond?

Der Bobst Alubond Prozess ist eine Inline-Hybridbeschichtungstechnologie, die eine chemische Verankerung (Chelation) der ersten Aluminiumpartikel fördert und dadurch eine metallisierende Startschicht mit ausgezeichneter Verbundfestigkeit erzeugt.

Eine sehr hohe Haftung wird erzielt, wenn es direkte chemische Bindungen zwischen der Aluminiumbeschichtung und der Polymeroberfläche gibt. Die verbesserte chemische Bindung durch den Aufbau einer Startschicht erhöht die Verbundfestigkeit der Beschichtung, ermöglicht dadurch hohe Leistungen bei Kaschierungs-, Extrusionsbeschichtungs- und Beschichtungsprozessen und verhindert Fehler bei den Verpackungen.

Erhöhte Metallhaftung und Beibehaltung der Dyne-Werte

Bobst Alubond erzielt während der Vakuummetallisierung nachweislich eine starke Erhöhung der Metallbindungsfestigkeit und Metallhaftung auf den gebräuchlichsten Trägermaterialien (PET, BOPP, CPP und PE). Außerdem verbessert Bobst Alubond auch bedeutend die Beibehaltung der Dyne-Werte, was sich in einer verbesserten Benetzbarkeit der Farbe während des Druckens bemerkbar macht und die Strukturstabilität während des Kaschierens erhöht. Bobst Alubond generiert Mehrwert durch Ausdehnung der Stabilität der Oberflächenenergie auf metallisierten Folien über einen langen Zeitraum und kann zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung der Oberfläche, d. h. eine Corona-Auffrischung vor der Weiterverarbeitung, überflüssig machen.











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