Werkzeugbauer
Marbach investiert in neue Thermoformmaschine

Dienstag, 16. Mai 2017 Der Heilbronner Thermoformwerkzeug-Hersteller Marbach investiert weiter in seinen Maschinenpark. Nachdem im Jahr 2016 eine Speedformer KMD85 der Firma Kiefel installiert wurde, wird Marbach in Kürze seinen Maschinenpark noch mehr erweitern.

Die Gabler 98 Maxx punktet vor allem durch ihre hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
© Foto: Marbach
Die Gabler 98 Maxx punktet vor allem durch ihre hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.
Die Gabler 98 Maxx ist bereits die vierte Gabler-Maschine, die Marbach im Laufe der letzten Jahre angeschafft hat. Mit Gabler verbindet Marbach bereits seit den 80er Jahren eine enge Partnerschaft.

Mit der neuen Thermoformmaschine werden tiefgezogene Kunststoffverpackungen hergestellt. Marbach wird diese für verschiedene Anwendungen nutzen. Gebietsverkaufsleiter Sefa Bincan: „Wir werden unsere neue Maschine sowohl für Produktionswerkzeuge als auch für Testwerkzeuge einsetzen.“

Die M98 Maxx hat einen großen Werkzeug-Einbauraum. Dies macht sie flexibel hinsichtlich der Werkzeuggröße. So können Werkzeuge für sämtliche marktführender Thermoformmaschinen aufgenommen werden: Für Maschinen der Illig RDM Reihe ebenso wie der Kiefel KTR Reihe, der WM FT Reihe, der TSL FT4K, der Güven GT Reihe sowie der Gabler M-Reihe. Bincan weiter: „Mit unserer neuen Maschine sind wir hoch flexibel und es ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten. So können wir vor der Auslieferung an den Kunden ausgiebige Funktions- und Qualitätstests durchführen. Darüber hinaus können wir auf der Gabler M 98 Maxx die von unseren Kunden bestellten Werkzeuge hinsichtlich Prozesssicherheit und Produktivität optimieren. Und das ganz, ohne die Produktionskapazität beim Kunden zu belasten.“

Marbach bietet außerdem Startup-Produktionsläufe für Kunden an. Im Falle von Engpässen in ihrer Produktion können die Kunden so auf die Marbach-Kapazitäten zurückgreifen. Darüber hinaus wird Marbach die neue Maschine im Bereich Forschung und Entwicklung intensiv nutzen. Denn sie wird auch dazu eingesetzt, um Prototypen für Neuentwicklungen zu testen, um Prozesse mit Spezialsensorik zu optimieren und um neue, funktionelle Verpackungen zu entwickeln.

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